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Einbruch in Hamburger Grundschule - Unterricht fällt aus

Über 40 Einbruchsversuche und sogar Brandstiftung: Immer häufiger gibt es an Hamburgs Schulen auch Fälle von Vandalismus. So auch in der Nacht zu Mittwoch in einer Grundschule in Hamburg-Altona.

02.09.2026

Unbekannte brechen in zahlreiche Klassenräume einer Hamburger Schule ein und stehlen elektronische Geräte. Der Unterricht fällt deshalb aus. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

Unbekannte brechen in zahlreiche Klassenräume einer Hamburger Schule ein und stehlen elektronische Geräte. Der Unterricht fällt deshalb aus. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa

Nach einem Einbruch in eine Hamburger Grundschule im Stadtteil Altona ist der Unterricht am Mittwoch ausgefallen. Unbekannte hätten in der Nacht zahlreiche Klassenräume gewaltsam geöffnet und diverse elektronische Geräte gestohlen, teilte die Polizei mit. Die Spurensicherung des Landeskriminalamtes war am Vormittag vor Ort.

Der Einbruch sei gegen 7.00 Uhr festgestellt worden. Weitere Angaben zum Ausmaß des Schadens oder zur Höhe des Diebesguts lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen zu den unbekannten Tätern dauern an.

Der Unterricht sei ausgefallen, weil die betroffenen Räume Teil der polizeilichen Ermittlungen waren. Die meisten der rund 500 Kinder wurden abgeholt, wie die Hamburger Bildungsbehörde mitteilte. Rund 100 Kinder seien in der Schule notbetreut worden. Am Donnerstag solle der reguläre Schulbetrieb voraussichtlich wieder aufgenommen werden.

Mehr als 40 Einbruchsversuche an Schulen

Der Einbruch reiht sich in eine Serie von Einbrüchen und Vandalismus an Hamburger Schulen ein. Seit Jahresbeginn wurden nach Angaben der Finanzbehörde mehr als 40 Einbruchsversuche an Schulen registriert. Zuletzt waren unter anderem Schulen in Lokstedt und Bergedorf betroffen. Dabei entstanden teilweise erhebliche Schäden an Türen, Fenstern und weiteren Einrichtungen.

Die Stadt hat nach eigenen Angaben die Sicherheitsmaßnahmen an besonders gefährdeten Standorten verstärkt. Dazu gehören unter anderem Alarmanlagen, Wachdienste und verstärkte Polizeipräsenz. Zugleich wird an die Bevölkerung appelliert, im Umfeld von Schulen aufmerksam zu sein und verdächtige Beobachtungen zu melden.