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Eichhorn könnte in Dresden spielen - Gechters Einsatz offen

Hertha-Juwel Kennet Eichhorn dürfte nach monatelanger Verletzung in den Kader zurückkehren. Gewinnen die Berliner in Dresden, könnte es im Aufstiegskampf nochmal spannend werden.

02.04.2026

Kennet Eichhorn steht vor seinem Comeback bei Hertha BSC. (Archivbild)Bernd Thissen/dpa

Kennet Eichhorn steht vor seinem Comeback bei Hertha BSC. (Archivbild)Bernd Thissen/dpa

© Bernd Thissen/dpa

Jungstar Kennet Eichhorn steht vor seinem Comeback im Trikot von Fußball-Zweitligist Hertha BSC. Ein Startelf-Einsatz komme für den 16-Jährigen zwar zu früh, im Kader werde das Berliner Eigengewächs aber stehen, verkündete Trainer Stefan Leitl vor dem Flutlicht-Spiel am Samstag (20.30 Uhr/RTL Nitro und Sky) bei Dynamo Dresden.

Am Montag hatte der von einigen Bundesliga-Clubs umworbene Mittelfeldspieler seine erste Einheit mit dem Team seit Mitte Januar absolviert. Eine Sprunggelenksverletzung setzte Eichhorn monatelang außer Gefecht. „Trotzdem macht Kenny einen sehr guten Eindruck in allen Spielformen. Er ist schon deutlich weiter, als wir es erwartet haben“, berichtete Leitl. 

Entwarnung bei Gechter

Hinter dem Einsatz von U21-Nationalspieler Linus Gechter steht ein Fragezeichen, auch wenn Leitl vorerst Entwarnung geben konnte. „Wir sind natürlich sehr froh, dass die Untersuchungen keine schlimmere Verletzung ergeben haben. Trotzdem ist es so, dass Linus starke Schmerzen in der Schulter verspürt“, sagte Leitl und verwies auf das Abschlusstraining am Freitag. 

Linus Gechter kehrte angeschlagen von der Nationalmannschaft zurück. (Archivbild)Yorgos Karahalis/dpa

Linus Gechter kehrte angeschlagen von der Nationalmannschaft zurück. (Archivbild)Yorgos Karahalis/dpa

© Yorgos Karahalis/dpa

Der 22-Jährige, der in der vergangenen Saison länger wegen einer Schulterverletzung fehlte, ist in der Rückrunde in der Innenverteidigung der Hertha gesetzt. Als Ersatz käme Toni Leistner infrage. 

Sieben Zähler Rückstand auf Platz drei

Der Hauptstadt-Club hofft auf den vierten Sieg aus den zurückliegenden fünf Spielen. Noch gibt es eine Rest-Hoffnung auf den Aufstieg, auch wenn das öffentlich niemand aus dem Berliner Team thematisieren will. Der Rückstand auf Relegationsplatz drei beträgt vor dem 28. Spieltag sieben Punkte. 

Aufsteiger Dresden kämpft hingegen gegen den Abstieg. „Es gibt wenige Stadien dieser Größe, die so eine Wucht entwickeln können. Es wird schon mental eine Herausforderung für uns“, warnte Leitl.