Drübbelkken: Ein neuer Treffpunkt in der Borkener Innenstadt
Im ehemaligen Puro am Markt in Borken ist die Gaststätte Drübbelkken von Dagmar Butenweg-Reining eingezogen. Nach dem umfangreichen Umbau hat die Gaststätte nun geöffnet.
Dagmar Butenweg-Reining freut sich darauf, die Gäste im Drübbelkken zu begrüßen.
© pd
Borken (cf). Eigentlich war es ein Zufall, dass sie noch einmal eine Gaststätte eröffnet, erzählt Dagmar Butenweg-Reining und lacht. Vor etwas mehr als einem Jahr, im April 2025, nahm sie Abschied von der Gaststätte Sicking. Mehr als 30 Jahre in der Gastronomie sollten genug sein. „Aber die Leute haben mir gefehlt und das ganze Drumherum“, erzählt die 56-jährige Marbeckerin. „Viele haben gesagt, sie wussten, dass ich zurückkomme. Da haben sie mehr gewusst als ich“, erzählt Dagmar Butenweg-Reining, besser bekannt als „Daggi“ und lacht.
Gemütlich ist die Gaststätte am Markt eingerichtet.
© Claudia Feld
Über Umwege und Bekannte kam vor einigen Monaten der Kontakt zum Puro zustande. „Mir wurde gesagt, dass die einen Geschäftsführer suchten und das vielleicht etwas für mich wäre“, erinnert sich die Marbeckerin. Richtig vorstellen konnte sie sich das zwar nicht, im Gespräch trat aber eine ganz andere Möglichkeit hervor: Das Puro wollte die Räume verlassen. „Da fingen einige Pläne an, Gestalt anzunehmen“, erzählt Dagmar Butenweg-Reining. „Das Innere war mir viel zu hell und die Aufteilung der Räume passte auch nicht in meine Vorstellungen, aber die Lage ist wirklich gut und interessant.“
Rund 60 Sitzplätze bietet das Drübbelkken im Innenbereich.
© Claudia Feld
E dauerte nicht lange, bis die Pläne konkreter wurden und Gestalt annahmen. „Wir haben die Theke versetzt, damit ich beide Bereiche im Blick haben kann“, erzählt die Gastronomin. Der L-förmige Gastraum habe so auch noch etwas mehr Platz gewonnen, dort, wo die Theke vorher stand. „Der Weg in den Keller und die Küche ist jetzt etwas weiter, aber das ist kein Problem, das spielt sich ein“, zeigt sich die 56-Jährige überzeugt.
Die Gaststätte ist zum Markt hin auch von außen bestuhlt und bietet hier 65 Plätze.
© Claudia Feld
Apropos Küche: Das Drübbelkken verfügt über eine kleine Küche, in der die legendären Krüstchen zubereitet werden, mit denen sich Dagmar Butenweg-Reining in Borken schon vor vielen Jahren einen Namen gemacht hat. „Ich denke, die Kartoffeln sind wohl unser Geheimnis“, vermutet die Marbeckerin. Sie stammen direkt vom Bauern und haben, ebenso wie das Fleisch, eine hervorragende Qualität. „Wir wollen aber kein Restaurant sein. Dafür haben wir unsere Nachbarn“, schränkt die 56-Jährige ein. Das Drübbelkken wird eine kleine Karte führen. Neben dem Krüstchen finden sich dort künftig westfälische Gerichte wie Reibeplätzchen und Pfannkuchen, Matjes und Salat gibt es ebenfalls.
Die Theke hat einen neuen Platz im Lokal bekommen, sodass beide Seiten des Gastraums gut eingesehen werden können.
© Claudia Feld
Spätestens um 1 Uhr will Dagmar Butenweg-Reining das Drübbelkken schließen. Regulär geöffnet ist die Gaststätte am Markt dienstags bis donnerstags von 17 bis 23 Uhr und freitags und samstags von 16 bis 0 Uhr.
Kellnerinnen und Kellner gesucht
Im Moment besteht das Team aus sieben Mitarbeitenden im Service und fünf in der Küche. Gastonomin Dagmar Butenweg-Reining sucht aber noch weitere Kellnerinnen und Kellner.
Voraussetzungen für den Job gibt es so gut wie keine, sagt die 56-Jährige. „Man sollte Spaß an der Arbeit haben und gerne mit Menschen zu tun haben.“ Im Drübbelkken herrsche eine lockere Arbeitsatmosphäre, das sei ihr besonders wichtig, sagt Dagmar Butenweg-Reining.