dpa

Drohnen legen Flughafen Luxemburg zeitweise lahm

Nicht genehmigte Drohnen über dem Flughafen Findel in Luxemburg haben den Flugbetrieb vorübergehend gestoppt. 19 Maschinen wurden umgeleitet, die Behörden ermitteln.

19.09.2026

 Erst nach Kontrollen wurde der Luftraum wieder freigegeben. (Archivbild)Harald Tittel/dpa

Erst nach Kontrollen wurde der Luftraum wieder freigegeben. (Archivbild)Harald Tittel/dpa

© Harald Tittel/dpa

Wegen der Sichtung nicht genehmigter Drohnen ist der Flugbetrieb am Flughafen Luxemburg in der Nacht vorübergehend eingestellt worden. Nach Angaben der luxemburgischen Regierung wurde der Luftraum am Freitagabend vorsorglich geschlossen. Insgesamt seien 19 ankommende Flüge auf andere Flughäfen umgeleitet worden. „Nach zwei Inspektionen, die ein unmittelbares Risiko für die Flugsicherheit ausschließen konnten, wurde der Flughafenbetrieb gegen 1.20 Uhr wieder aufgenommen“, hieß es.

Den Angaben zufolge trat anschließend die sogenannte interministerielle Bewertungsstelle „Drohnen“ zusammen, um die Situation zu bewerten und geeignete Folgemaßnahmen zu prüfen. Dabei handelt es sich um ein Koordinationsgremium der Regierung, das bei Krisen aktiv wird. Premierminister Luc Frieden berief demnach mehrere zuständige Minister sowie betroffene Behörden und Dienste ein. 

„Verfolgen Entwicklung aufmerksam“

Zum jetzigen Zeitpunkt ließen die vorliegenden Erkenntnisse keine abschließenden Schlussfolgerungen zu, hieß es von der Regierung. „Die zuständigen Behörden setzen die Analyse sämtlicher gesammelter Informationen sowie die erforderlichen Überprüfungen in enger Zusammenarbeit mit ihren ausländischen Partnern fort.“ Die Regierung verfolge die Entwicklung der Situation aufmerksam und bleibe „uneingeschränkt mobilisiert, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“. 

Zur Herkunft der Fluggeräte wurden zunächst keine näheren Angaben gemacht. Aus Gründen der Sicherheit sowie der laufenden Ermittlungen könnten derzeit keine weiteren Einzelheiten mitgeteilt werden, hieß es.

19 ankommende Flüge mussten auf andere Flughäfen umgeleitet werden. (Archivbild) Harald Tittel/dpa

19 ankommende Flüge mussten auf andere Flughäfen umgeleitet werden. (Archivbild) Harald Tittel/dpa

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Premierminister Luc Frieden berief nach dem Vorfall mehrere zuständige Minister sowie betroffene Behörden und Dienste ein. (Archivbild)Michael Kappeler/dpa

Premierminister Luc Frieden berief nach dem Vorfall mehrere zuständige Minister sowie betroffene Behörden und Dienste ein. (Archivbild)Michael Kappeler/dpa

© Michael Kappeler/dpa