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Dritte Pleite in Serie: FCK schlittert weiter in die Krise

Der 1. FC Kaiserslautern zeigt auch bei Dynamo Dresden eine schwache Leistung und verliert erneut. Spieler und Trainer wirken nach der Partie ratlos.

03.05.2026

Der 1. FC Kaiserslautern erlitt in Dresden die dritte Niederlage in Folge. Robert Michael/dpa

Der 1. FC Kaiserslautern erlitt in Dresden die dritte Niederlage in Folge. Robert Michael/dpa

© Robert Michael/dpa

Bei der Pressekonferenz vor der Partie des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern bei Dynamo Dresden am vergangenen Donnerstag hatte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht Gerüchte über Differenzen zwischen ihm und einigen Spielern deutlich verneint. Er hatte zudem auf die Ambitionen hingewiesen. Doch zwei Tage später gab es mit dem 0:1 (0:0) bei den abstiegsbedrohten Dresdnern die nächste Niederlage.

Lieberknecht: „Haben uns selbst in die Situation gebracht“

Wie schon in den beiden Spielen zuvor in Kiel (0:3) und gegen Braunschweig (0:2) boten die Pfälzer gegen einen Abstiegskandidaten eine über weite Strecken biedere Vorstellung, präsentierten sich vor allem im Offensivspiel vollkommen harmlos. Der Coach war wie schon so oft in dieser Saison ratlos: „Wir haben momentan keine einfache Situation, in die wir uns aber selbst gebracht haben. Die Niederlagen in Kiel und gegen Braunschweig haben uns alles genommen an Leichtigkeit und an Dingen, die dazugehören, damit eine Mannschaft mit Freude in ein Fußballspiel geht. Wir versuchen es unter der Woche zumindest so aufrecht zu halten, dass die nötige Spannung da ist, weil wir wissen, dass wir eine Verpflichtung haben“, sagte Lieberknecht mit angekratzter Stimme .

Die Spieler verfielen nach der dritten Niederlage in Folge in Schönrednerei. „Ich glaube, wir haben heute alles, was im Tank war, reingehauen, und alles versucht“, sagte Torhüter Julian Krahl. „Mut und Entschlossenheit kann man der Mannschaft definitiv nicht absprechen. Bei Einsatz und Moral waren wir absolut auf Augenhöhe. Wir haben um jeden Meter gekämpft.“

Asta: „Das Verhältnis ist definitiv in Ordnung“

Verteidiger Simon Asta kommentierte: „An der Einstellung lag es und liegt es nicht. Ich bin jeden Tag in der Kabine, ich sehe jeden Tag, wie die Jungs Gas geben. Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer ist definitiv in Ordnung.“

Noch zwei Partien stehen für den FCK in dieser Spielzeit aus. Am Freitag gastiert Arminia Bielefeld im Fritz-Walter-Stadion, am letzten Spieltag geht es zum 1. FC Magdeburg. In der gegenwärtigen Verfassung der Pfälzer dürften in diesen beiden Spielen nicht mehr viele Punkte rausspringen.