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Dresdner Fördermittelportal und E-Petitionen offline

Erst war der gesamte Internetauftritt Dresdens nicht erreichbar, nun sind zwei Anwendungen offline. Was die Stadt dazu veranlasst hat und wie es weitergeht.

28.10.2026

Die Landeshauptstadt Dresden hat als Vorsichtsmaßnahme zwei Anwendungen vom Netz genommen. (Archivbild)Robert Michael/dpa

Die Landeshauptstadt Dresden hat als Vorsichtsmaßnahme zwei Anwendungen vom Netz genommen. (Archivbild)Robert Michael/dpa

© Robert Michael/dpa

Wegen einer Sicherheitslücke hat Dresden das Fördermittelportal und E-Petitionen offline genommen. Nach einer Information des Herstellers hatte der Eigenbetrieb IT-Dienstleistungen der Landeshauptstadt die Sicherheitslücke in Oracle-Anwendungen mit hohem Ausnutzungs- und Schadenspotenzial festgestellt, wie es in einer Mitteilung heißt. Die betroffenen Systeme wurden daher vorsorglich für den Internetzugriff gesperrt.

Es handelt sich den Angaben nach um eine Vorsichtsmaßnahme und nicht um einen Sicherheitsvorfall. In der kommenden Woche sollen die Maßnahmen zur Schließung der Sicherheitslücke abgeschlossen und die Systeme wieder verfügbar sein. Dazu wird ein Update, das der Anbieter bereits zur Verfügung gestellt hat, vorbereitet, getestet und installiert. Gleichzeitig werden weitere, bereits geplante Sicherheitsmaßnahmen für die betroffenen Anwendungen vorgezogen.

In der vergangenen Woche war der komplette Internetauftritt der Landeshauptstadt vorübergehend nicht zu erreichen. Hintergrund war eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der weit verbreiteten Programmiersprache PHP. Diese wurde behoben und die Seite wieder online gestellt.