Dresden plant Eigenbetrieb für Bühnen ohne Stellenabbau
Drei Dresdner Bühnen sollen in einem Betrieb zusammengefasst werden – ohne Stellenabbau und Reduzierung der Zuschüsse, verspricht Amtsleiter David Klein. Doch was bringt das der Stadt?
Drei städtische Bühnen in Dresden sollen künftig in einem Eigenbetrieb Theater machen. (Archivbild) Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB
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Die geplante Gründung eines Dresdner Eigenbetriebs Städtische Bühnen soll nicht zulasten der betroffenen Häuser gehen. Das sicherte David Klein, Amtsleiter für Kultur und Denkmalschutz, bei Vorstellung der neuen Spielzeit im Europäischen Zentrum der Künste im Festspielhaus Hellerau zu. Neben Hellerau sollen das Theater Junge Generation und die Staatsoperette zum Eigenbetrieb gehören.
Amtsleiter: Kein Einsparprojekt
Die organisatorische und rechtliche Zusammenführung von drei Bühnenbetrieben der Stadt sei kein Einsparprojekt. Es würde auch kein „Kulturkombinat“ entstehen. Die Häuser würden als eigenständige Marken weitere existieren. Mit Blick auf die notwendige Konsolidierung könnten aber „notwendige Aufwüchse, die wir in jedem Haus einzeln haben hinsichtlich Personal und auch Sachkosten, ein Stück weit besser abgefedert werden“
Klein zufolge verspricht sich die Stadt etwa in der Zentralverwaltung, im Finanzmanagement oder der Werkstätten eine bessere Aufstellung. Gegenüber der jetzigen Situation sei weder ein Stellenabbau noch eine Reduzierung der Zuschüsse geplant.