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Drei Möglichkeiten: So klappt der Aufstieg des VfL Osnabrück

Dass der VfL Osnabrück in die 2. Bundesliga aufsteigt, zweifelt niemand mehr an. Nur wann diese Rückkehr perfekt ist, bleibt die große Frage. An diesem Wochenende gibt es drei Möglichkeiten.

01.05.2026

Osnabrücker Jubel nach dem 2:1-Sieg gegen Verl.David Ebener/dpa

Osnabrücker Jubel nach dem 2:1-Sieg gegen Verl.David Ebener/dpa

© David Ebener/dpa

Am vergangenen Wochenende war es noch nicht so weit. Doch an diesem Samstag und Sonntag gibt es gleich drei Möglichkeiten, dass der Zweitliga-Aufstieg des souveränen Drittliga-Tabellenführers VfL Osnabrück vorzeitig feststeht. Mit einem Vorsprung von neun Punkten und 15 Toren auf den Relegationsrang gehen die Osnabrücker in die letzten drei Spieltage dieser Saison.

Möglichkeit I:

Der Tabellendritte Rot-Weiss Essen holt an diesem Samstag (16.30 Uhr/MagentaSport) maximal einen Punkt im Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Dann wäre der Aufstieg des VfL perfekt.

Möglichkeit II:

Der Tabellenzweite Energie Cottbus verliert am Sonntag um 13.30 Uhr (MagentaSport) das Topspiel beim Tabellenvierten MSV Duisburg. Auch dann wäre der VfL nicht mehr von einem der beiden Aufstiegsplätze zu verdrängen - ganz egal, wie er selbst spielt.

Möglichkeit III:

Die Osnabrücker holen in ihrem eigenen Spiel beim SV Wehen Wiesbaden am Sonntag um 16.30 Uhr (MagentaSport) mindestens einen Punkt. Dann steht der Aufstieg fest, egal wie Essen und Cottbus vorher gespielt haben. Mehr als 4000 Fans wollen die Mannschaft nach Wiesbaden begleiten.

Osnabrücks Trainer Timo Schultz.Guido Kirchner/dpa

Osnabrücks Trainer Timo Schultz.Guido Kirchner/dpa

© Guido Kirchner/dpa

Das sagt der Trainer

„Mir ist auch bewusst: Das ist eine besondere Situation“, sagt VfL-Coach Timo Schultz. „Natürlich sitzt du am Samstag im Bus Richtung Wehen Wiesbaden und guckst auf den Ticker. Und am Sonntag direkt vor dem Spiel hast du auch die Partie Duisburg gegen Cottbus im Blick. Alles andere wäre gelogen. Trotzdem wollen wir das Spiel gegen Wehen Wiesbaden gewinnen. Es braucht keiner glauben, dass das eine Picknick-Fahrt wird. Wir können mit einem Dreier die Meisterschaft klarmachen. Das ist auch ein Ziel.“

Nervös ist der langjährige Spieler und Trainer des FC St. Pauli nicht. Aber Schultz sagt auch klar: „Ich will nicht der Trotteltrainer sein, der drei Spieltage vor Schluss neun Punkte und 15 Tore Vorsprung hatte und es am Ende nicht schafft. Wir wollen nicht die Trottelmannschaft sein, die das verspielt.“