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Dobrindt nennt CSD-Angriff islamistischen Terroranschlag

Die Ermittler stufen den Angriff beim Berliner CSD als islamistischen Terroranschlag ein. Was der Bundesinnenminister dazu sagt und welche Folgen das hat.

26.07.2026

Das zerstörte Fahrzeug steht im Tiergarten.Sebastian Gollnow/dpa

Das zerstörte Fahrzeug steht im Tiergarten.Sebastian Gollnow/dpa

© Sebastian Gollnow/dpa

Nach dem Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) gehen die Ermittler von einem islamistischen Terroranschlag aus. Darauf deute alles hin, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Tatort. Die Suche nach dem Mann stehe nun im Vordergrund.

Der mutmaßliche Täter habe sich den Erkenntnissen zufolge radikalisiert und gehöre der islamistischen Szene an. Er erwarte, dass der Generalbundesanwalt die Übernahme des Falls auf Bundesebene noch im Laufe des Tages vorbereite, sagte Dobrindt.

In der Vergangenheit sei der Beschuldigte zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, sagte Dobrindt. Dagegen habe die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.

Der Tatverdächtige sei 2005 in Deutschland geboren und deutscher Staatsbürger, sagte der Innenminister. Er habe einen libanesischen Hintergrund, seine Mutter sei 2002 in Deutschland eingebürgert worden.

Bei der Tat, bei der der Mann auch eine Machete einsetzte, kam nach seinen Angaben eine Frau ums Leben, 29 Menschen wurden teils schwerst verletzt.

Am Tag danach sind Überreste der CSD-Feiern zu sehen.Fabian Sommer/dpa

Am Tag danach sind Überreste der CSD-Feiern zu sehen.Fabian Sommer/dpa

© Fabian Sommer/dpa

Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall.Sebastian Gollnow/dpa

Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall.Sebastian Gollnow/dpa

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