Diskussion über neue Flugroute - weitere Messwerte vorgelegt
Die neue Abflugroute des Frankfurter Flughafens „Cindy-S“ Richtung Südhessen entlastet manche Orte vom Fluglärm. In anderen Ecken ist es dafür lauter geworden - das sorgt für Kritik.
Bei der Änderung geht es um Flugzeuge, die von der Startbahn West starten. (Archivbild)Boris Roessler/dpa
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Zur neuen Flugroute „Cindy-S“ des Frankfurter Flughafens sind weitere Messergebnisse vorgestellt worden. Die neue Route wird nach Angaben der Fluglärmkommission (FLK) demnach überwiegend eingehalten, auch die Flughöhen änderten sich im Vergleich zur vorangegangenen Route nicht signifikant.
Die neue Flugroute sorgt für Diskussionen, da es vor allem im Norden Darmstadts nun leiser ist, in anderen Orten die Lärmbelastung aber zugenommen hat. Die Fluglärmkommission beriet am Mittwoch über Ergebnisse des begleitenden Monitorings, am 2. Dezember soll ein Beschluss fallen.
Genutzt wird die neue Route seit Juli 2025, begleitend wurde das Monitoring begonnen. Dies zeige, dass es wie erwartet im Norden Darmstadts sowie in Teilen Weiterstadts leiser sei, erklärte die FLK. Denn die Flugzeuge fliegen nun eine Kurve über ein Gebiet mit weniger Einwohnern und Einwohnerinnen. Laut dem Monitoring ist es daher vor allem in Erzhausen, Egelsbach und im Norden von Darmstadt-Wixhausen lauter.
Bis zu 20.000 Betroffene weniger
Die Zahl der von Lärm betroffenen Menschen habe sich Berechnungen zufolge aber deutlich verringert. Tagsüber und nachts seien es bis zu 20.000 Betroffene weniger, erklärte die FLK.
Die Befürchtung, dass Kurvenflüge lauter sind, habe sich nicht spürbar bestätigt, hieß es. Weitere Monitoring-Ergebnisse sollen im Oktober vorgelegt werden.
In der Fluglärmkommission sind die Anrainerkommunen des größten deutschen Flughafens vertreten. Sie gibt Empfehlungen ab, die Entscheidung obliegt am Ende dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF).
Die Flugzeuge starten in Frankfurt Richtung Südhessen. (Archivbild)Florian Wiegand/dpa
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