Diese Projekte erhalten den Integrationspreis Sachsen-Anhalt
Sechs Projekte und 30 Engagierte: Der Landesintegrationspreis wurde in Magdeburg verliehen. Was die Preisträger leisten.
Zahlreiche Initiativen wurden ausgezeichnet. (Symbolbild)Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
© Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Gut angekommen in der Schule, Anschluss finden, bessere Chancen für Mütter: Das Land Sachsen-Anhalt hat mit dem Integrationspreis in Magdeburg sechs engagierte Initiativen und 30 Einzelpersonen ausgezeichnet. Eine Jury wählte die Preisträger aus 71 Vorschlägen aus, heißt es in einer Mitteilung des Sozialministeriums.
Der erste Preis in der Kategorie Kita, Schule und Ausbildung als Schlüssel für erfolgreiche Integration geht an den Verein Blickwechsel aus Magdeburg. Mit dem Projekt „Kinder stärken – Familien unterstützen“ werden Kinder aus Migrantenfamilien in einem interkulturellen Begegnungszentrum auf den Schulalltag vorbereitet.
Sonderpreis für Integrationsarbeit mit Ärzten
Der DRK-Kneipp Kindertagesstätte Storchennest in Bad Schmiedeberg wurde der zweite Preis verliehen. Einen Sonderpreis erhielt der Magdeburger Verein Institut für Berufspädagogik, der sich seit 35 Jahren für die Integration von internationalen Ärzten und Zahnärzten einsetzt.
In der Kategorie „Teilhabe von Frauen mit Migrationsgeschichte“ bekam das Ukrainische Zentrum für Integration und Kulturaustausch aus Zeitz den ersten Preis. Der Verein wurde für seinen Einsatz bei Sprachkursen und Alltagsbegleitung ausgezeichnet. Die Hallesche Jugendwerkstatt gGmbH erhielt für ihr Mütter-Café den zweiten Preis.
Freiwilligen-Agentur Altmark ausgezeichnet
Der Verein Freiwilligen-Agentur Altmark bekam in der Kategorie „Engagement für Vielfalt und Zusammenhalt – gegen Rassismus und Diskriminierung“ den ersten Preis. Der zweite Preis ging an die Familie Uslu zusammen mit der „Initiative für Dialog und Engagement“ in Dessau-Roßlau. Alle ersten Preise sind mit 1.000 Euro dotiert, die zweiten mit 500 Euro.
Ministerin Petra Grimm-Benne (SPD) erklärte: „Viele der Geehrten, die selbst erst vor einigen Jahren nach Sachsen-Anhalt gekommen sind, übernehmen jetzt Verantwortung und bauen gemeinsam an der Zukunft unseres Landes“