Die Profis für tiefgreifende Sauberkeit und Hygiene
Im Magazin „Spezi“ stellt die Borkener Zeitung besondere Unternehmen aus der Region vor - echte Spezialisten auf ihrem Gebiet. Heute: Glanzpunkt. Cleaning Innovation.
Elias Odisho
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Im Bereich Gebäudereinigungen sind Sie anders als andere Anbieter. Was unterscheidet Sie von anderen?
„Bei uns gibt es alles aus einer Hand“, sagt Elias Odisho, Geschäftsführer und Inhaber von Glanzpunkt. Cleaning Innovation. Zu den Leistungen der jungen Borkener Firma gehört die Gebäudereinigung, aber auch Gartenpflege, Photovoltaik-Reinigung und Hausmeisterservice sowie Winterdienste. „Wir machen alles rund um Reinigung und Pflege.“
Zum Portfolio gehören auch eher ungewöhnliche Dinge. Was bieten Sie noch an?
„Wir entfernen auch Graffi tis, machen Bauendreinigungen, Industriereinigungen und Brandreinigungen“, sagt Elias Odisho. Die professionelle Reinigung der Fassade ist bis zu 70 Prozent günstiger als der Neuanstrich. Nach abgeschlossenen Bauarbeiten die umfassende Grundhygiene herzustellen erleichtere spätere Reinigungsarbeiten und mache diese weniger aufwendig, weiß der Fachmann. Auch die Denkmalpflege macht einen Teil des Portfolios des Borkener Unternehmens Glanzpunkt Cleaning Innovation aus.
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Sie haben Ihr Unternehmen gerade erst gegründet - am 1. Januar 2025. Bereits jetzt haben Sie zahlreiche namhafte Kunden als Referenz. Wie ist der Erfolg zu erklären?
„Wir haben die richtige Ader getroffen“, sagt Elias Odisho. Er selbst verfügt über jahrelange Erfahrung in der Lebensmittelindustrie und ist ausgebildeter Lebensmitteltechniker. Mit dem Bereich Hygiene hatte er während dieser Zeit viele Berührungspunkte. „Besonders Corona hat uns gezeigt, wozu Mikroorganismen fähig sind“, sagt Elias Odisho. „Wir nehmen die Abläufe und Standards aus dem High-Risk-Bereich und wenden sie auf die Gebäudereinigung an.“ Vereinfacht gesagt: Nicht nur in sensiblen Bereichen wie beispielsweise in der Küche kommt es auf besonders gründliche Hygiene an, sondern überall. Auf dieser Grundhygiene lässt sich dann aufbauen.
Haben Sie ein Beispiel?
In vielen Firmen und Betrieben, aber auch im normalen Haushalt, gibt es Stellen, die besonders stark genutzt werden, aber oft nicht richtig sauber gemacht werden. „Handgriffe bei Türen sind so ein klassisches Beispiel“, sagt der Fachmann.
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Wie kamen Sie auf die Idee, die Firma zu gründen?
„Ich habe in dem Bereich immer viele Verbesserungsvorschläge gehört und auch immer wieder das Signal bekommen, dass die Nachfrage da ist“, erzählt Elias Odisho. „Das habe ich als Aufgabe angenommen und will den Bereich revolutionieren. Wir sind wie die kleine Bäckerei, die noch selbst backt, keine Kette, in der es Massenware gibt.“
Sie werden gerufen, wenn andere Anbieter versagen. Wie schaffen Sie den Auftrag?
„Es kommt immer ganz auf die Gegebenheiten und den Umfang an“, erklärt Objektleiter Niklas Vorfeld, der sich um die bürokratische Seite des Unternehmens und die Mitarbeiter kümmert. Ein Mittel für den Erfolg sei, dass kein Druck auf die Mitarbeiter ausgeübt werde, in einer bestimmten Zeit fertig zu werden. „Es gibt Böden, da muss man einfach vier Mal drüber gehen mit verschiedenen Reinigern und Methoden, damit es wirklich vernünftig sauber ist und ich dann beim nächsten Mal weniger Aufwand habe“, berichtet Geschäftsführer Elias Odisho. „Es kommt auch auf die Art der Verunreinigung an. Wenn Cola verschüttet wurde, reicht es nicht, einmal schnell drüber zu wischen.“ Am Ende komme es auf das Ergebnis an, nicht darauf, möglichst schnell fertig zu werden. „Das ist für mich kundenorientiertes Arbeiten: Wenn der Kunde am Ende zufrieden ist mit dem Ergebnis, haben wir alle gewonnen. Es geht nicht darum, schnell fertig zu werden, es muss ordentlich und sauber werden.“
Als Arbeitgeber üben Sie keinen Druck aus. Was macht Sie noch aus?
„Genau, wir machen keinen Druck. Es soll vernünftig und gut werden, das dauert dann unter Umständen eben etwas länger“, sagt Objektleiter Niklas Vorfeld. Wichtig sei ihnen, dass die Mitarbeiter universell einsetzbar sind - also beispielsweise nicht nur eine Fassade reinigen können, sondern auch in der Glasreinigung eingesetzt werden können. Flache Hierarchien und eine übertarifliche Bezahlung zeichnet die junge Firma aus. „Dadurch, dass wir noch wachsen und uns entwickeln, bieten wir Aufstiegschancen für unsere Mitarbeiter“, erklärt Niklas Vorfeld.
Was sollen Ihre Mitarbeiter mitbringen?
Vor allem Engagement, sagen die beiden Geschäftsführer. Erfahrung sei wünschenswert, aber keine Voraussetzung. „Wir bieten Schulungen und Weiterbildungen an. Wer engagiert ist und sich reinhängt, kann schnell aufsteigen“, sagt Niklas Vorfeld. Wer sich bewährt, kann einen Firmenwagen bekommen. Führerschein und Deutschkenntnisse sowie ein Bewusstsein für Hygiene sind Voraussetzungen.
Der neue Standort an der Brinkstraße ist in der Fertigstellung. Was ist hier geplant?
„Wir wollen einen festen Anlaufpunkt für unsere Mitarbeiter haben, damit sie sich hier austauschen und vernetzen können“, berichtet Elias Odisho. Der Laden soll aber auch ein Anlaufpunkt für Kunden werden, die sich hier beraten lassen können. Büros, Lager und Schulungsräume gehören auch mit dazu. „Langfristig wollen wir mehr Vollzeitstellen und Jobs schaffen“, kündigt Elias Odisho an.