Anzeige

Der perfekte Beruf für die Familienvereinbarkeit

Im Magazin „Spezi“ stellt die Borkener Zeitung besondere Unternehmen aus der Region vor - echte Spezialisten auf ihrem Gebiet. Heute: Ergotherapie Späker.

19.01.2026

Johannes Späker

Johannes Späker

© Claudia Feld

Die Ergotherapie ist ein sehr vielfältiger Beruf und gleichzeitig auch sehr erfüllend. Was gefällt Ihnen daran besonders?

„Die Ergotherapie behandelt alles, was vom Gehirn gesteuert wird“, sagt Ergotherapeut Johannes Späker, der eine Praxis mit drei Standorten betreibt, in Heiden, Velen und Reken. Im Gegenzug zu Ergotherapeuten kümmern sich Physiotherapeuten rein um die körperliche Wiederherstellung. Zu den Patienten von Johannes Späker zählen unter anderem Schlaganfallpatienten, Kinder mit Wahrnehmungsstörungen oder auch Handwerker, die nach einem Unfall behandelt werden. „Besonders schön ist, dass man die Fortschritte sehen kann“, erzählt der 64-Jährige.

Sie sind in mehrfacher Hinsicht als Ergotherapeut spezialisiert. Was genau bieten Sie, was andere Ergotherapeuten nicht anbieten?

„Wir sind auf Handtherapie spezialisiert und haben in diesem Bereich einen hervorragenden Ruf“, berichtet Johannes Späker. Behandelt werden beispielsweise Einschränkungen durch Rheuma oder Morbus Sudeck. Arthrose und Knochenbrüche sind weitere Indikatoren für eine Behandlung. Ziel der Ergotherapeuten ist, die Beweglichkeit der Hände möglichst komplett wiederherzustellen. „Dafür sind wir technisch sehr hochwertig ausgestattet, an allen Praxisstandorten.“

Sie sind aber noch breiter aufgestellt. Wodurch?

Ein anderer Bereich, in dem die Praxis spezialisiert ist, ist das Neurofeedback. Behandelt werden ADHS-Erkrankungen, aber auch Menschen mit Depressionen oder Schlaganfällen, mit Schlafstörungen oder Migräne. Es handelt sich um ein Verfahren zur Messung und Verbesserung der Gehirnaktivität. Kinder mit Konzentrationsschwächen lernen beispielsweise Strategien kennen, um sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und sie umzusetzen. Das Gehirn wird darauf trainiert, seine Arbeitsweise zu verbessern.

Mit dem Neurofeedback lassen sich zahlreiche Erkrankungen behandeln.

Mit dem Neurofeedback lassen sich zahlreiche Erkrankungen behandeln.

© Claudia Feld

In Ihren Praxen arbeiten nur Frauen. Wie kommt das?

„Die Ergotherapie ist ein Bereich, in den klassisch Frauen gehen“, erzählt Johannes Späker. „Männer, die in diesen Bereich gehen, machen sich in der Regel selbstständig.“ Viele Frauen legen im Laufe ihrer Karriere eine Babypause ein und wollen dann stundenweise wieder arbeiten. Für Johannes Späker ist das kein Problem – ganz im Gegenteil. Er stellt gerne Mütter in Voll- oder Teilzeit an.

Sie bieten Ihren Angestellten viele Freiheiten. Was zum Beispiel?

„Meine Therapeutinnen können sich individuell und flexibel mit den Patienten beschäftigen. Wenn sie das nur für ein paar Stunden machen wollen, ist das kein Problem.“ Wiedereinsteigerinnen nach der Familienzeit sind ebenfalls gerne gesehen. Hauptbedingung für die Anstellung in seinen Ergotherapie-Praxen: „Man muss ins Team passen und sich da gut einfügen. Wir haben ein tolles Betriebsklima, das weiter gefördert werden soll.“

Was bieten Sie als Arbeitgeber?

Seine Mitarbeiterinnen bezahlt der Ergotherapeut übertariflich. Sie bekommen ein iPhone und ein iPad für die Arbeit mit den Patienten gestellt. Wer möchte, kann außerdem einen Dienstwagen bekommen, da die Praxis viele Hausbesuche anbietet. Einmal im Jahr findet ein Praxisausflug statt und die Fortbildungen werden übernommen und gefördert. Dafür gibt es zu den 30 Urlaubstagen weitere fünf Fortbildungstage. Johannes Späker zahlt seinen Mitarbeiterinnen einen Zuschuss zur privaten Altersvorsorge und eine Zusatzkrankenversicherung. Außerdem können die Mitarbeiterinnen den Wellpass für das Fitnessstudio nutzen.

Wir stellen ein:

Ergotherapeut (m/w/d)