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Der Glaube wächst: Basketballerinnen gegen Südkorea

Die deutschen Basketballerinnen streben bei der Heim-WM ins Viertelfinale. Dafür muss ein Sieg gegen Südkorea her. Nach zwei Erfolgen in Serie ist das Selbstvertrauen gestiegen.

08.09.2026

Kapitänen Marie Gülich spürt keine Müdigkeit.Andreas Gora/dpa

Kapitänen Marie Gülich spürt keine Müdigkeit.Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Das Minimalziel ist erreicht, jetzt wollen die deutschen Basketballerinnen bei der Heim-WM mehr. Nach dem Kantersieg gegen Mali geht das deutsche Team heute (20.45 Uhr/Magentasport) mit großer Zuversicht in das Play-In-Spiel gegen Südkorea.

„Wir haben unser Selbstvertrauen gefunden“, sagte Bundestrainer Olaf Lange. „Im ersten Spiel gegen Spanien waren da noch viele Zweifel. Aber durch die Siege gegen Japan und Mali haben wir unseren Glauben gefunden und glauben mehr an unsere Stärken.“

Zum Auftakt hatte Deutschland gegen Vize-Europameister Spanien mit 30 Punkten Unterschied verloren. Danach folgten aber zwei klare Siege gegen Japan und Mali, sodass die Gastgeberinnen die Vorrunde als Zweiter hinter Medaillenkandidat Spanien abschlossen.

Klarer Sieg im März

Gegen Südkorea geht es jetzt in der Berliner Uber Arena um das Ticket für das Viertelfinale, wo am Donnerstag Europameister Belgien warten würde. Bei der für Deutschland eigentlich bedeutungslosen WM-Qualifikation in Lyon im März gewann die DBB-Auswahl gegen die Asiatinnen klar mit 76:49.

Doch dieses Mal erwartet Lange ein anderes Spiel. „Südkorea ist eine gute Mannschaft, sie spielen besser als in Lyon“, sagte der Bundestrainer, der aber volles Vertrauen in sein Team hat. „Wir sind auch besser. Und wir nehmen mit, dass wir uns bei der WM jedes Spiel gesteigert haben.“

Große Kulisse verdrängt Müdigkeit

Dass es das vierte Spiel in fünf Tagen ist, sei schon eine Herausforderung, räumte Lange ein. „Die WM ist ein Survival of the Fittest“, sagte der Nationalcoach. Doch seine Spielerinnen fühlen sich trotz der hohen Belastung bereit für das Spiel gegen Südkorea. „Wir alle haben so Bock, vor dieser Kulisse zu spielen, dass wir gar nicht groß darüber nachdenken, wie müde wir sind“, sagte Kapitänin Marie Gülich.