Demos, Staatsbesuch, EZB-Rat - Polizisten sehen Überlastung
Einsatzhundertschaften und andere Einheiten der Berliner Polizei arbeiten nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei am Limit: Großeinsätze und kurze Pausen belasten die Beamten stark.
Zu viele Großeinsätze belasten nach Meinung der Gewerkschaft die Berliner Polizei. (Archiv) Christophe Gateau/dpa
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Angesichts ständiger Demonstrationen und hochkarätiger Wirtschafts- und Politikveranstaltungen in Berlin hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine dauerhafte Überlastung vieler Polizisten beklagt. Ab heute tage der EZB-Rat in Berlin, Mittwoch stehe der Staatsbesuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate an und am Samstag gebe es dann große Demonstrationen gegen Rechtspopulisten und einen Motorradkorso der Hells Angels, teilte die GdP mit. Das bedeute reihenweise Mehrarbeit und minimale Ruhezeiten, und das mache viele Kollegen krank.
Besonders sauer ist die GdP über die Planung des Staatsbesuches, weil er ihrer Meinung nach eine viel zu hohe Sicherheitsstufe hat. Der Einsatz von mehr als 30 Einheiten der Polizei sei „völlig überzogen“. Nun erwarte man „massive Unterstützung aus Bund und Ländern“.
Die neue Berliner Landesregierung müsse im neuen Hauptstadtvertrag dem Bund deutliche Grenzen aufzeigen und mehr Geld verlangen, forderte die Gewerkschaft.