Dem Fan-Ärger vorgebeugt: Hertha gibt sich Trikot-Regeln
Mintgrün, rosa oder ohne das klassische Muster? Solche Trikot-Designs sind für viele Fans ein Ärgernis. Bei einem Zweitligisten soll sich das nun ändern.
Blau-weiße Längsstreifen: So sehen Herthas Heimtrikots auch in Zukunft aus. (Archivbild)Andreas Gora/dpa
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Es ist ein Klassiker der Fußball-Sommerpause: Extravagante neue Trikot-Designs lassen bei Fans den Puls in die Höhe gehen. Bei Zweitligist Hertha BSC könnte solcher Ärger aber bald der Vergangenheit angehören. Der Hauptstadtclub hat gemeinsam mit den Anhängern ein „Trikotmanifest“ erarbeitet. Darin sind Leitlinien für die Gestaltung der Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots festgehalten, wie der Zweitligist mitteilte.
„Ein zentraler Grundsatz ist dabei die enge Verbindung der Trikots mit den Vereinsfarben und der Identität von Hertha BSC und der Stadt Berlin. Das Heimtrikot bleibt in seiner grundlegenden Gestaltung blau-weiß längsgestreift“, heißt es weiter.
Mintgrüne Trikots wird es bei Hertha künftig wohl nicht mehr geben. (Archivbild)Friso Gentsch/dpa
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Auch die blau-weiße Fahne, die unter anderem das Club-Wappen schmückt, soll im klassischen Stil künftig auf allen Trikots der Berliner sein. Dazu wurden auch die gewünschten Farben für die Auswärts- und Ausweichtrikots bestimmt. Für die Sondertrikots gelten diese Regeln nicht, sie werden aber mit dem Fandialog abgestimmt.
Nicht nur unter Hertha-Fans sorgen besonders kreative Trikot-Designs immer wieder für Ärger. In der organisierten Fanszene stören sich viele daran, wenn die Clubs aus ihrer Sicht zu sehr von traditionelle Farbgebungen und Mustern abweichen.