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Darmstadt geht in Karlsruhe unter - Fan-Ärger mit Polizei

Die Lilien kassieren beim Karlsruher SC eine deutliche Schlappe und rutschen auf einen direkten Abstiegsplatz. Schon vor dem Anpfiff gibt es Ärger für Teile der mitgereisten Fans.

18.10.2026

Meist zweiter Sieger: SVD-Stürmer Ho-jae Lee (l) im Duell mit dem Karlsruher Sandro Tremoulet.Uli Deck/dpa

Meist zweiter Sieger: SVD-Stürmer Ho-jae Lee (l) im Duell mit dem Karlsruher Sandro Tremoulet.Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Der SV Darmstadt 98 hat nach einem enttäuschenden Auftritt auch sein viertes Auswärtsspiel in der 2. Fußball-Bundesliga verloren. Beim zuvor kriselnden Karlsruher SC unterlag die Elf von Trainer Florian Kohfeldt mit 0:4 (0:2) vor 27.823 Zuschauern im Wildparkstadion. In der Tabelle rutschten die Lilien nach dem 8. Spieltag auf einen direkten Abstiegsplatz.

Für die Karlsruher, die nach drei Niederlagen in Serie ihren zweiten Saisonsieg feierten, trafen Shio Fukuda (6. Minute), Marvin Wanitzek (13.), Christoph Kobald (50.) und Kevin Wiethaup (65.). Kohfeldt sah einen über weite Strecken extrem harmlosen und fehleranfälligen Auftritt seiner Mannschaft, die in dieser Form ein Abstiegskandidat ist.

Den Start verschliefen die Gäste völlig. Erst drosch Fukudua den Ball wuchtig zur Führung ins Tor, dann erhöhte Wanitzek nach einem Patzer von Torhüter Marcel Schuhen. Als Kobald kurz nach der Pause per Kopf den dritten Karlsruher Treffer erzielte, war die Partie für die Kohfeldt-Elf gelaufen. Die größte SVD-Chance vergab Milan Smit (57.) kläglich.

Auseinandersetzung mit der Polizei am Karlsruher Hauptbahnhof

Für die Darmstädter Fans war bereits die Anreise mit Ärger verbunden, nachdem es am Karlsruher Hauptbahnhof zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen war. Die Fanhilfe der Lilien beklagte in einer Mitteilung eine „massive Gewaltanwendung“ der Bundespolizei. 

Eine Sprecherin der Behörde wiederum sprach von Gewalt gegenüber Polizeibeamten und davon, dass sich die Fans den Maßnahmen widersetzt hätten. Angaben zu Verletzten konnte die Bundespolizei noch nicht machen. Einige Darmstadt-Anhänger verpassten die Partie im Wildparkstadion, weil sie einen Platzverweis für Karlsruhe erhielten.

Hoch das Bein: Karlsruhes Christoph Kobald (l) zeigt vollen Einsatz.Uli Deck/dpa

Hoch das Bein: Karlsruhes Christoph Kobald (l) zeigt vollen Einsatz.Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Die frühe Führung: Shio Fukuda trifft zum 1:0 für den KSC.Uli Deck/dpa

Die frühe Führung: Shio Fukuda trifft zum 1:0 für den KSC.Uli Deck/dpa

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