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DLRG: 2025 sind mehr junge Menschen ertrunken

Hitze, Sonne und nur noch ein Wunsch: endlich ans Wasser. Doch dabei droht auch Gefahr, immer wieder ertrinken Menschen. Wer ist besonders gefährdet?

10.03.2026

Mindestens 393 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Badeunfällen gestorben - 18 weniger als 2024. (Symbolbild)Tilo Wallrodt/dpa-Zentralbild/dpa

Mindestens 393 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Badeunfällen gestorben - 18 weniger als 2024. (Symbolbild)Tilo Wallrodt/dpa-Zentralbild/dpa

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In Deutschland ist im vergangenen Jahr die Zahl der tödlichen Badeunfälle gesunken - gleichzeitig sind aber mehr junge Menschen ertrunken. Unter den 11- bis 20-Jährigen und den 21- bis 30-Jährigen habe es im Vergleich mit dem Vorjahr jeweils 11 Todesfälle mehr gegeben, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. In diesen Altersgruppen starben 73 Menschen, 2024 waren es noch 51. „Nur eine Person unter den 73 Opfern in diesen Altersklassen war weiblich“, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. 

Insgesamt registrierten die Lebensretter im vergangenen Jahr mindestens 393 tödliche Badeunfälle - 18 weniger als ein Jahr zuvor. Im Vergleich der Bundesländer starben die meisten Menschen bei Badeunfällen in Bayern mit seinen vielen Seen - es waren 84 nach 70 ein Jahr zuvor. Es folgten Nordrhein-Westfalen mit 48 (2024: 57) Badetoten vor Niedersachsen mit 47 (46) Opfern. 

Die DLRG ist nach eigenen Angaben die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt, sie zählt mehr als 640.000 Mitglieder.

Den größten Anstieg bei den tödlichen Badeunfällen gab es unter jungen Menschen. (Symbolbild)Sebastian Gollnow/dpa

Den größten Anstieg bei den tödlichen Badeunfällen gab es unter jungen Menschen. (Symbolbild)Sebastian Gollnow/dpa

© Sebastian Gollnow/dpa