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DFB-Vize Göttlich fordert Änderung in Verbänden

St. Paulis Präsident ist für Kritik an Verbänden bekannt. Er hofft, dass sich aus dem Widerstand gegen die Infantino-Pläne mehr entwickelt.

31.07.2026

DFB-Vize Oke Göttlich begrüßt den Widerstand gegen die FIFA-Pläne. (Archivbild)Philipp Szyza/dpa

DFB-Vize Oke Göttlich begrüßt den Widerstand gegen die FIFA-Pläne. (Archivbild)Philipp Szyza/dpa

© Philipp Szyza/dpa

DFB-Vizepräsident Oke Göttlich hat den entschiedenen Widerstand der UEFA gegen die Investorenpläne von FIFA-Boss Gianni Infantino gelobt. Gleichzeitig hofft der Präsident des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli auf einen generellen Strukturwandel in den Verbänden. „Die Fußball-Verbände - egal, ob FIFA oder UEFA, aber auch die nationalen Verbände müssen sich endlich um gute Governance-Strukturen bemühen, damit so ein Auswuchs in Zukunft eingedämmt werden kann“, sagte Göttlich dem NDR.

Die FIFA hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Für die Umsetzung will die FIFA das Tochterunternehmen FIFA Forward Enterprise (FFE) gründen. Neben der UEFA, die sogar mit einem WM-Boykott droht, hatten auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Concacaf und der asiatische Fußballdachverband AFC die Pläne von Infantino heftig kritisiert.

Göttlich hätte sich einen solchen Widerstand bereits vor der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko gewünscht. „Das Zeichen, das hier gesetzt wird, ist richtig und wichtig und hätte eventuell schon vor Monaten gesetzt werden müssen“, sagte Göttlich. „Ich würde mir wünschen, dass dies auch in Fragen der Menschenrechte vor großen Veranstaltungen geschieht. Und nicht nur, wenn es um die kommerziellen Auswüchse der FIFA und ihres allmächtigen Präsidenten Gianni Infantino geht.“