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DDR-Skirennläufer Eberhard Riedel gestorben

Mit seinem Sieg im Riesenslalom von Adelboden schrieb Eberhard Riedel Geschichte. Der beste Skirennläufer der DDR ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

07.04.2026

Eberhard Riedel bei den Olympischen Spielen 1964 in Innsbruck. (Archivbild)picture-alliance / dpa

Eberhard Riedel bei den Olympischen Spielen 1964 in Innsbruck. (Archivbild)picture-alliance / dpa

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Eberhard Riedel ist tot. Der erfolgreichste alpine Skirennläufer der DDR ist am Ostersonntag nach „kurzer schwerer Krankheit im Alter von 88 Jahren friedlich eingeschlafen“. Das teilte sein Sohn Peter Riedel in einem Nachruf auf seiner Website mit.

Riedel hatte 1961 Geschichte geschrieben, als er überraschend den Riesenslalom im Schweizer Adelboden gewann. 1960 in Squaw Valley, 1964 in Innsbruck und 1968 in Grenoble nahm Riedel an den Olympischen Winterspielen teil. In Frankreich belegte er im Slalom Platz 13, seine beste olympische Platzierung.

„Er war kein lauter Mensch, keiner, der sich in den Vordergrund drängte“, schrieb Riedels Sohn. „Er arbeitete, trainierte und kämpfte - still, konsequent und mit einem tiefen Respekt vor seinem Sport und seinen Mitstreitern.“

Trainer von Jens Weißflog

Nach der Einstellung der Förderung für den alpinen Skisport beendete Riedel seine Karriere. Nach seinem Studium in Leipzig war er als Trainer im Fußball und Skispringen aktiv. In Oberwiesenthal trainierte Riedel kurzzeitig den späteren Olympiasieger Jens Weißflog.

„Ich habe mich im Krankenhaus noch von ihm verabschieden und ihm viele Sachen, die mir noch auf dem Herzen gelegen sind, sagen können“, schrieb Peter Riedel. Die Beerdigung werde im Rahmen der Familie stattfinden. Riedels ausdrücklicher Wunsch sei es gewesen, von Blumenspenden abzusehen und dafür den ASC Oberwiesenthal mit einer Spende zu unterstützen.