Condor zieht zurück an den Frankfurter Flughafen
Condor kehrt mit neuem Schwung an den Frankfurter Flughafen zurück – und setzt dabei auf moderne Flotte, eigene Zubringer und ein spektakuläres Bürogebäude.
Condor zieht an den Frankfurter Flughafen zurück. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa
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Die Fluggesellschaft Condor ist mit ihrer Verwaltung an den Frankfurter Flughafen zurückgekehrt. „Mit unserem neuen Standort in Gateway Gardens rücken wir wieder näher an das Herz unserer Operation – den Flughafen Frankfurt – und damit auch näher an unsere Crews“, erklärte Airline-Chef Peter Gerber bei der feierlichen Eröffnung der neuen Räume.
Die zweitgrößte deutsche Airline hatte ihren Firmensitz nach der Insolvenz ihres früheren Mutterkonzerns Thomas Cook aus Kostengründen in den Vorort Neu-Isenburg verlegt. Am Flughafen wurden nun Räume im auffälligen Alpha-Rotex-Gebäude angemietet, in dem zuvor DB Schenker untergebracht war.
Condor ist neu aufgestellt
Mit einer umfassend erneuerten Flotte hat sich das Unternehmen neu aufgestellt. Mehrheitseigentümer ist seit 2021 die britische Investmentgesellschaft Attestor. Condor baut für seine in Frankfurt startenden Langstreckenflüge ein eigenes europäisches Zubringernetz auf, nachdem Lufthansa ein entsprechendes Abkommen zu Vorzugskonditionen beendet hat.
Seit einem Jahr fliegt die Gesellschaft auch innerdeutsche Verbindungen von und nach Frankfurt. Die Umsteigeprozesse sollen ab Sommer 2027 dann im neuen Terminal 3 des Flughafens stattfinden.