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Chipzulieferer Siltronic sieht schwieriges Geschäftsumfeld

Nach tristem Jahr und Werkschließung gibt der Halbleiter-Hersteller keine Prognose fürs laufende Jahr ab. Siltronic kämpft mit Preisdruck und negativen Wechselkursen.

03.02.2026

An seinem Standort im sächsischen Freiberg fertigt der Halbleiter-Hersteller Siltronic sogenannte Wafer für die Chipindustrie. (Symbolbild)Wolf von Dewitz/dpa

An seinem Standort im sächsischen Freiberg fertigt der Halbleiter-Hersteller Siltronic sogenannte Wafer für die Chipindustrie. (Symbolbild)Wolf von Dewitz/dpa

© Wolf von Dewitz/dpa

Der Halbleiter-Hersteller Siltronic mit Werk im sächsischen Freiberg rechnet nach einem tristen Jahr 2025 mit einem weiterhin schwierigen Geschäftsumfeld. Der Preisdruck in der Branche werde auch 2026 außerhalb von Langfristverträgen andauern, teilte das Unternehmen im Zuge der Veröffentlichung der vorläufigen Resultate für 2025 mit. Hinzu kämen negative Wechselkurseffekte.

Gewinn vor Steuern 13 Prozent unter Vorjahr

Das Unternehmen hat seine Fertigung für kleinere Wafer für die Chipindustrie im bayerischen Burghausen im vergangenen Jahr beendet. Das werde Spuren hinterlassen, hieß es weiter. Es gebe noch keine detaillierte Prognose für das neue Jahr. Anleger müssen sich wohl bis zur Vorlage der endgültigen Jahreszahlen im März gedulden, dann werden auch Angaben zum Nettoergebnis 2025 erwartet.

Der Umsatz sank 2025 um 4,7 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag mit 317 Millionen Euro rund 13 Prozent unter dem Vorjahr, heißt es weiter. 

Die im SDax der kleinen Unternehmen notierte Siltronic AG hatte ihre Produktion in Freiberg 2023 erweitert. Das Unternehmen hat in den Standort nach eigenen Angaben seit 1995 rund eine Milliarde Euro investiert und beschäftigt 880 Mitarbeiter vor Ort.