CDU sieht nach Spitzenkandidatenwechsel Herausforderungen
Die Berliner CDU tauscht gut zwei Monate vor der Wahl zum Landesparlament den Spitzenkandidaten aus. Welche Schritte nun anstehen.
Berlins CDU-Fraktionschef Dirk Stettner sieht im Wechsel des Spitzenkandidaten einige Herausforderungen auf die Partei zukommen. Fabian Sommer/dpa
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Der Wechsel des Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl stellt die Berliner CDU nach Einschätzung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dirk Stettner vor einige Herausforderungen. „Wir wechseln den Spitzenkandidaten kurz vor der Wahl. Das ist keine leichte Aufgabe, selbstverständlich nicht“, sagte er in der RBB-„Abendschau“.
Die Runde der Kreisvorsitzenden, die am Abend zusammengekommen ist, hätte sich schnell darauf geeinigt, dass Finanzsenator Stefan Evers der beste Kandidat sei, um die CDU als Spitzenkandidat in den Wahlkampf zu führen.
Landesvorstand muss noch entscheiden
„Es wird schnellstmöglich jetzt die Empfehlung an den Landesvorstand ausgesprochen werden“, kündigte Stettner an. „Der wird dann tagen, schnellstmöglich, um dann die weiteren Schritte zu besprechen. Aber für uns heißt es, wir gehen ab sofort mit Stefan Evers in den Wahlkampf.“
Zu dem Treffen der Kreisvorsitzenden sagte Stettner: „Es wird wahrscheinlich auch eine lange Nacht werden, weil jetzt natürlich die laufende Kampagne angepasst werden muss.“ Das gelte zwar nicht für die Inhalte, aber für die Person des Spitzenkandidaten.
Berlins Regierungschef Kai Wegner hatte am Nachmittag seinen Rückzug als CDU-Spitzenkandidat angekündigt. Die Kreisvorsitzenden haben sich am Abend auf Evers geeinigt. Endgültig darüber entscheiden muss der CDU-Landesvorstand.