CDU gewinnt rund 300 Mandate in Kommunen hinzu
Mehr Mandate, mehr Macht: Die Christdemokraten sind künftig in 19 hessischen Kreisen und kreisfreien Städten stärkste Kraft. Wie viele einzelne Mandate haben sie bei den Kommunalwahlen bekommen?
Hessens CDU-Chef und Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet die Kommunen als „Herzkammern unserer Demokratie“. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa
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Die CDU hat als Siegerin der hessischen Kommunalwahlen rund 300 Mandate hinzugewonnen. „Die Christdemokraten sind in 19 Landkreisen und kreisfreien Städten die stärkste Kraft“, teilte die Partei anlässlich einer Zusammenkunft ihrer Führungsgremien in Langen bei Frankfurt mit. Nach den früheren Kommunalwahlen 2021 war dies nur in 13 Kreisen und kreisfreien Städten der Fall gewesen.
„Die Anzahl der Sitze in den Kreistagen, Gemeindevertretungen, Stadtverordnetenversammlungen und deren Ortsbeiräten kann die CDU Hessen um 299 Mandate von 4.399 auf 4.698 ausbauen“, hieß es weiter.
Hessen wird schwärzer
Laut den vorläufigen landesweiten Gesamtergebnissen legten die Christdemokraten bei den Kommunalwahlen am vergangenen Sonntag auf 29,8 Prozent der Stimmen zu - ein Plus von 1,3 Prozentpunkten im Vergleich zu den Abstimmungen. Ihr Koalitionspartner auf Landesebene, die SPD, rutschte dagegen auf 20,8 Prozent ab (minus 3,2 Punkte).
Die Kommunen sind laut CDU-Landeschef und Ministerpräsident Boris Rhein „die Herzkammern unserer Demokratie: In unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen entscheidet sich jeden Tag, ob Politik wirkt.“ Die größten Stärken der CDU seien hier die Verwurzelung und das Engagement vor Ort.
Viermalige Wahlsiegerin
CDU-Generalsekretär Leopold Born betonte: „Die Kommunalwahl ist nach der Landtags-, Europa- und Bundestagswahl die vierte Wahl, die die Hessenunion deutlich gewinnt.“