CDU-Landeschef Lechner würdigt verstorbene Rita Süssmuth
Rita Süssmuth ist tot. Sie prägte als Bundestagspräsidentin und Ministerin die Politik. Neben der bundespolitischen Ebene hat sie auch in einer Region in Niedersachsen besondere Spuren hinterlassen.
Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner würdigt die verstorbene Rita Süssmuth. (Archiv) Shireen Broszies/dpa
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Niedersachsens CDU-Chef Sebastian Lechner hat die verstorbene ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als „prägende Stimme der Einheit“ und „der Frauenpolitik“ gewürdigt. Deutschland verliere eine große Demokratin, eine leidenschaftliche Streiterin für Gleichberechtigung und eine Politikerin, die unser Land in einer seiner prägendsten Phasen mit klarem Kompass begleitet habe, sagte Lechner.
Süssmuth starb im Alter von 88 Jahren. Die CDU-Politikerin gehörte dem Bundestag von 1987 bis 2002 an und war von 1988 bis 1998 dessen Präsidentin. Von 1985 bis 1988 war sie außerdem Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit.
Lechner hob hervor, dass auch Niedersachsen mit dem politischen Wirken Süssmuths eng verbunden gewesen sei. Bei der Bundestagswahl 1987 kandidierte Süssmuth erstmals im Wahlkreis Göttingen, den sie dann dreimal hintereinander direkt gewann. 1998 zog sie über die Landesliste Niedersachsen der CDU letztmals in den Bundestag ein.
Bei der Bundestagswahl 1987 kandidierte Süssmuth erstmals im Wahlkreis Göttingen, den sie dann dreimal hintereinander direkt gewann. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa
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