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Burgruine bei Jena mit neuer Aussichtsplattform

Die frisch sanierte Lobdeburg bietet nicht nur Mittelalter-Fans ein Ausflugsziel. Warum die Ruine so bedeutend ist.

24.04.2026

Die Burgruine Lobdeburg steht oberhalb des Saaletals.Martin Schutt/dpa

Die Burgruine Lobdeburg steht oberhalb des Saaletals.Martin Schutt/dpa

© Martin Schutt/dpa

Nach rund 30 Jahren sind Sanierungsarbeiten an der Lobdeburg bei Jena abgeschlossen. Die touristisch und historisch bedeutende Burgruine liegt auf einem Hügel über Jena-Lobeda. Die Lobdeburg sollte durch die Maßnahmen „als eindrucksvolles authentisches Beispiel romanischer Profanarchitektur in Thüringen“ erhalten und erlebbar gemacht werden, teilte der städtische Eigenbetrieb JenaKultur mit.

Aussichtsplattform und Treppenanlagen

Highlight nicht nur für Wanderer sei eine neue Aussichtsplattform auf dem Zisternenturm. Auch Treppenanlagen und Laufwege wurden im letzten Sanierungsabschnitt angebracht. Zu erreichen ist die Ruine etwa über den Wanderweg „SaaleHorizontale“.

Die schwäbisch-fränkischen Herren von Auhausen/Alerheim ließen die Burg den Angaben zufolge ab Mitte des 12. Jahrhunderts erbauen. Ihre Nutzungsgeschichte endete Mitte des 15. Jahrhunderts. Heute gehöre die Lobdeburg zu den bedeutendsten Kulturdenkmalen auf dem Gebiet Jenas.

Nach langer Sanierungszeit ist die Burgruine wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.Martin Schutt/dpa

Nach langer Sanierungszeit ist die Burgruine wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.Martin Schutt/dpa

© Martin Schutt/dpa

Einst war die Lobdeburg als Herrschaftssitz der schwäbisch-fränkischen Herren von Alerheim/Auhausen errichtet worden-Martin Schutt/dpa

Einst war die Lobdeburg als Herrschaftssitz der schwäbisch-fränkischen Herren von Alerheim/Auhausen errichtet worden-Martin Schutt/dpa

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