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Bundesrat verabschiedet Haseloff und begrüßt Schulze

Mit Reiner Haseloff verlässt der dienstälteste Ministerpräsident die Landeskammer. Zum Abschied würdigt der Bundesrat ihn - der den Ländern auch zu schweren Zeiten vorstand.

30.01.2026

Sachsen-Anhalts geschiedener Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) war zuletzt der dienstälteste Ministerpräsident im Bundesrat. (Archivbild)Sarah Knorr/dpa

Sachsen-Anhalts geschiedener Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) war zuletzt der dienstälteste Ministerpräsident im Bundesrat. (Archivbild)Sarah Knorr/dpa

© Sarah Knorr/dpa

Mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat der Bundesrat in seiner ersten Sitzung des Jahres einen neuen Regierungschef begrüßt. An dessen Amtsvorgänger Reiner Haseloff (CDU) richtete Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) Abschiedsworte. „Mit klaren Worten und Ausdauer setzt er sich für die Menschen in Ostdeutschland ein und wirkte zugleich als Brückenbauer für ganz Deutschland“, sagte der Ministerpräsident von Bremen.

Als Präsident stand Haseloff dem Bundesrat 2020 und 2021 nicht nur im ersten Jahr der Corona-Pandemie vor, sondern auch zur 1000. Sitzung. „Als überzeugter Föderalist unterstrich er damals die Bedeutung von starken und selbstbewussten Institutionen wie dem Bundesrat für unsere Demokratie“, sagte Bovenschulte. „Ich danke Reiner Haseloff im Namen des gesamten des Hauses für die ausgezeichnete langjährige Zusammenarbeit sowie sein außerordentliches Engagement ganz herzlich und wünsche Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute.“