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Bundeskanzler sieht Wohlwollen Trumps für U-Boot-Geschäft

Bundeskanzler Merz sieht die USA beim geplanten U-Boot-Deal mit Kanada sozusagen an Bord. Trump habe das Vorhaben beim Nato-Gipfel „mit erkennbarem Wohlwollen“ verfolgt.

08.07.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nahm in Ankara mit US-Präsident Donald Trump am Nato-Gipfel teil.Michael Kappeler/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nahm in Ankara mit US-Präsident Donald Trump am Nato-Gipfel teil.Michael Kappeler/dpa

© Michael Kappeler/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz geht von Unterstützung der USA für die kanadischen Pläne zum Kauf von U-Booten aus Deutschland aus. Der kanadische Premierminister Mark Carney habe das Projekt voll des Lobes in der großen Runde des Nato-Gipfels vor US-Präsident Donald Trump angesprochen, sagte der CDU-Politiker in Ankara.

„Trump hat das mit erkennbarem Wohlwollen zur Kenntnis genommen, an keiner Stelle da Kritik geübt. Ich glaube, die Kritik wäre auch überflüssig“, sagte Merz. Dass Kanada kritisches Nato-Gebiet gemeinsam mit Deutschland und Kanada besser schützen wolle, könne nur im Interesse der USA sein. 

Der Kieler Marineschiffbauer TKMS soll Kanada bis zu zwölf U-Boote des Typs 212CD liefern. Dieses Modell haben Deutschland und Norwegen für die gemeinsame Nutzung entwickelt. „CD“ stehen dabei für das gemeinsame Design („Common Design“). Baugleichheit soll Kosten verringern und eine einfache Zusammenarbeit ermöglichen, der sich nun Kanada als dritter großer Partner anschließt.