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Kanzler Merz tauscht sich mit Mikrochip-Forschern aus

Hightech mit Mikrochips: Der Bundeskanzler schaut sich in einem Leibniz-Institut an, wie aus Forschung konkrete Anwendungen werden. Vor dem Institut kam auch Protest gegen Merz auf.

23.10.2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (M, CDU) besucht das Leibniz-Institut für Mikroelektronik. Soeren Stache/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (M, CDU) besucht das Leibniz-Institut für Mikroelektronik. Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) informiert sich bei einem Besuch am Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik (IHP) am Vormittag in Frankfurt (Oder) über die Entwicklung innovativer Mikrochips. Auf der Zufahrt zur Einrichtung protestierte die AfD gegen den CDU-Regierungschef.

Zum Auftakt seines Instituts-Besuchs bekam der Kanzler einen Wafer gezeigt. „Hochinteressant. Mich interessiert das“, sagte Merz. Wafer werden unter anderem für die Herstellung von Mikrochips und Sensoren verwendet. Ein Rundgang durch das Institut soll zeigen, wie aus Forschung Anwendungen entstehen etwa für Medizin und Mobilfunksysteme.

Rund 40 Menschen protestieren vor Institut

Vor dem Institut versammelten sich nach einem Protestaufruf der AfD rund 40 Menschen, einige hatten Deutschlandfahnen dabei. „Merz muss weg“, hieß es. Die Polizei war auch wegen des Protests im Einsatz. Die AfD-Landespartei wird in Brandenburg vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Anlass des Kanzler-Besuchs ist die Hightech Agenda der Bundesregierung. Ziel ist es, durch Investitionen in Schlüsseltechnologien die Wirtschaftskraft zu stärken, neue Arbeitsplätze zu schaffen und dafür zu sorgen, dass Deutschland unabhängiger wird. Die Hightech Agenda konzentriert sich auf technologische Innovationen etwa in den Bereichen der Künstlichen Intelligenz, der Quantentechnologien und der Mikroelektronik.

Das Leibniz-Institut in Frankfurt (Oder) mit rund 420 Mitarbeitern arbeitet zum Beispiel an einem Sensorchip, der Schnelltests von Flüssigkeiten, Viren und Bakterien ermöglichen soll. Außerdem forscht die Einrichtung an einem System, das mit Funkwellen gleichzeitig Daten überträgt und Objekte sowie Personen im Raum erkennt. Dabei geht es um eine Technologie für die kommende Mobilfunkgeneration.

Bundeskanzler Friedrich Merz (l, CDU) zu Besuch beim Leibniz-Institut für Mikroelektronik.Soeren Stache/dpa

Bundeskanzler Friedrich Merz (l, CDU) zu Besuch beim Leibniz-Institut für Mikroelektronik.Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Blick auf Gebäude des Leibniz-Instituts für Innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder). (Archivbild)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Blick auf Gebäude des Leibniz-Instituts für Innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder). (Archivbild)Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa