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Bund gibt Millionen für Sanierung Thüringer Sportstätten

Olympia-Tradition, neue Technik und 1.400 Tribünenplätze: Warum die Geraer Radrennbahn jetzt zum internationalen Renner werden soll – und was das für die Stadt bedeutet.

22.04.2026

Für die Sanierung der Radrennbahn in Gera, der Eissporthalle in Erfurt und der Sportfreianlage in Saale-Orla-Kreis gibt es Geld vom Bund. (Symbolbild)Monika Skolimowska/dpa

Für die Sanierung der Radrennbahn in Gera, der Eissporthalle in Erfurt und der Sportfreianlage in Saale-Orla-Kreis gibt es Geld vom Bund. (Symbolbild)Monika Skolimowska/dpa

© Monika Skolimowska/dpa

Thüringer Sportstätten werden mit Millionen vom Bund gefördert. Für die Radrennbahn in Gera, die Eissporthalle in Erfurt und die Sportfreianlage im Saale-Orla-Kreis fließen rund 8,5 Millionen Euro in den Freistaat, teilte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte die Förderung von Sportstätten beschlossen. 

Für die Sanierung der traditionsreichen Radrennbahn in Gera wurden demnach rund 4,1 Millionen Euro bewilligt. Geras Oberbürgermeister Kurt Dannenberg sagte, für die Sanierung dieser Sportstätte habe die Stadt Jahrzehnte gekämpft. Die Anlage solle modernisiert und wieder für internationale Wettbewerbe fit gemacht werden. Die Radrennbahn in Debschwitz ist seit 1957 ein zentraler Ort für den Geraer Radsport und hat Olympia- und Profiathleten hervorgebracht.

Geplant sind unter anderem eine neue Fahrbahn aus speziell beschichtetem Stahlbeton, moderne Beleuchtung, eine Beschallungsanlage sowie der Ausbau der Tribüne auf rund 1.400 Plätze. Ziel sei es, die Sportstätte zu einem internationalen Aushängeschild des Radsports zu entwickeln.

Das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ umfasst bundesweit Investitionen von insgesamt einer Milliarde Euro. Es soll den Sanierungsstau abbauen, die Infrastruktur verbessern und insbesondere finanzschwache Kommunen stärken.