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„Brauche die Pause“: Wollitz freut sich auf ligafreie Zeit

„Seele und Familie“ sind für Energie-Coach Wollitz am wichtigsten. Seine Spieler bekommen daher in der langen Pause einige freie Tage. Vorab wartet zu Hause noch ein Hochrisikospiel.

18.09.2026

Freut sich auf die lange Liga-Pause: Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz. (Archivbild)Uli Deck/dpa

Freut sich auf die lange Liga-Pause: Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz. (Archivbild)Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Die vieldiskutierte lange Länderspielpause kommt Trainer Claus-Dieter Wollitz von Fußball-Zweitligist Energie Cottbus entgegen. „Ich bin froh und brauche die Pause auch, weil es extrem anstrengend ist. Jedes Spiel ist nochmal eine ganz andere Arbeit unter der Woche. Eine ganz andere Intensität. Eine ganz andere eigene Erwartung“, berichtete Wollitz vor dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli am Sonntag (13.30 Uhr/Sky). 

Seinen Spielern gibt der 61-Jährige auch mehrere Tage frei. „Um einfach abzuschalten. Die meisten Spieler leben 700, 800, 900 Kilometer entfernt. Diesbezüglich ist es wichtig, zu ihren Familien zu kommen, was mit ihren Freunden zu machen. Ich bin da ein bisschen anders als andere. Die Seele und die Familie stehen über allem“, sagte Wollitz. 

Darum gibt es die lange Pause

Grund für die rund dreiwöchige Pause ist eine Änderung des internationalen Spielkalenders durch die FIFA. Ab 2026 werden die bisherigen Länderspielfenster im September und Oktober zu einer längeren Abstellungsperiode zusammengelegt. Statt zweimal für jeweils zwei Partien reisen die Nationalspieler nun einmal ab und können in diesem Zeitraum bis zu vier Länderspiele bestreiten. 

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Bevor sich die Spieler verabschieden, wollen die Lausitzer am sechsten Spieltag an ihre guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Auf das 4:4 nach 0:3-Rückstand gegen Wolfsburg folgte der 3:0-Auswärtssieg beim Karlsruher SC. „Die Mannschaft ist natürlich gierig. Sie will diesen Fußball. Sie will sich bestätigen, sie will sich damit behaupten“, sagte Wollitz über die offensive und mutige Spielausrichtung der Brandenburger. 

Hochrisikospiel: 2.000 Pauli-Fans erwartet

Bis auf die weiter verletzten Erik Engelhardt und Julian Guttau steht Energie der komplette Kader zur Verfügung. Über 18.000 Fans werden erwartet. Die Partie gegen Pauli ist als Hochrisikospiel eingestuft. Etwa 2.000 Anhänger der Gäste werden erwartet.