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Brandt: Beim Arbeitsamt gefragt, wie man Schauspieler wird

Vom schüchternen Jugendlichen zum Schauspieler: Matthias Brandt erzählt, wie er als junger Mensch beim Arbeitsamt nach seinem Traumberuf fragte - und wie seine Eltern seinen Berufswunsch fanden.

07.11.2026

Matthias Brandt erzählt von seinen Anfängen und einer Anfrage beim Arbeitsamt. (Archivbild)Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Matthias Brandt erzählt von seinen Anfängen und einer Anfrage beim Arbeitsamt. (Archivbild)Sebastian Christoph Gollnow/dpa

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Schauspieler Matthias Brandt (65) hat sich als Jugendlicher zunächst nicht getraut, offen über seinen Berufswunsch zu sprechen. Weil er nicht wusste, wen er zum Schauspielberuf befragen sollte, habe er kurzerhand beim Arbeitsamt angerufen, sagte er in der Radio Bremen-Talkshow „3nach9“. Das Amt schickte ihm daraufhin eine Broschüre zu, die ihm schließlich weitergeholfen habe.

Brandt kennt man unter anderem als feinsinnigen TV-Kommissar Hanns von Meuffels aus dem „Polizeiruf 110“. Er ist der jüngste Sohn von Ex-Bundeskanzler Willy Brandt (1913-1992) und dessen Frau Rut (1920-2006).

Er sei damals ein sehr zurückhaltender und schüchterner Jugendlicher gewesen, sagte Brandt im Gespräch mit Moderator Giovanni di Lorenzo. Seine Eltern hätten sich zwar Sorgen gemacht, ob er mit der Schauspielerei seinen Lebensunterhalt verdienen könne. Aber sie hätten ihn dabei stets unterstützt. „Ich habe sehr freie und sehr coole Eltern gehabt“, sagte der vielfach ausgezeichnete Schauspieler. Er und seine Geschwister hätten zu Hause viel Freiheit gehabt.