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Brandanschlag in Leipzig: LKA bitte Bevölkerung um Mithilfe

Auf dem MAN-Gelände in Leipzig brannten mehr als 20 Fahrzeuge, der Schaden liegt bei mehr als zwei Millionen Euro. Das LKA schließt ein politisches Motiv nicht aus und sucht Zeugen.

23.10.2026

Auf dem MAN-Gelände in Leipzig brannten mehr als 20 Fahrzeuge, der Schaden liegt bei mehr als zwei Millionen Euro.Polizei Sachsen/dpa

Auf dem MAN-Gelände in Leipzig brannten mehr als 20 Fahrzeuge, der Schaden liegt bei mehr als zwei Millionen Euro.Polizei Sachsen/dpa

© Polizei Sachsen/dpa

Das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) schließt ein politisches Motiv für den Brandanschlag mit Millionenschaden in Leipzig nicht aus und bitte die Bevölkerung um Mithilfe. Konkret ist das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) im LKA mit dem Fall befasst, teilte die Behörde mit. Man suche nach Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag oder an den Tagen zuvor im Umfeld des Brandortes verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben.

Mehr als 20 Fahrzeuge fingen Feuer

Der Brandanschlag richtete sich gegen das Unternehmen MAN Truck & Bus Deutschland GmbH. Auf dem Gelände gingen mehr als 20 Fahrzeuge - vor allem Lastkraftwagen - in Flammen auf, brannten vollständig aus oder wurden beschädigt. Nach derzeitiger Schätzung entstand ein Sachschaden von mehr als zwei Millionen Euro. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung eingeleitet.

Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. (Symbolbild)Bernd Weißbrod/dpa

© Bernd Weißbrod/dpa