Brand bei Plauen: Löscharbeiten dauern an
Seit Tagen kämpfen Einsatzkräfte gegen einen Waldbrand bei Plauen. Die Fläche hat sich nicht weiter vergrößert. Doch hohe Temperaturen machen die Arbeit weiterhin schwierig.
Noch immer bekämpfen die Einsatzkräfte die Glutnester. Stephan Fricke/NEWS5/dpa
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Die Löscharbeiten bei dem Waldbrand nahe Plauen dauerten auch am dritten Tag an. Die betroffene Fläche liege weiterhin konstant bei rund sieben Hektar, teilte die Stadt am Donnerstagabend mit. Rund 120 Einsatzkräfte und Helfer seien derzeit vor Ort. Im Laufe des Donnerstags seien die Einsatzkräfte planmäßig ausgetauscht worden. Einsatzleiter Patrick Heinritz sagte, es sei noch immer nicht abschätzbar, wie lange die Bekämpfung des Waldbrandes dauern werde. Das sei stark wetterabhängig.
Die Löscharbeiten liefen ohne Unterbrechung weiter. Die Wasserversorgung sei inzwischen voll in Betrieb. Unter anderem würden Ringregner das Areal dauerhaft befeuchten. Diese Bewässerungsgeräte - auch als Kreisregner bekannt - verteilen Wasser gleichmäßig im Kreis über den Boden.
Bereits in der Nacht auf Donnerstag hatte das Technische Hilfswerk (THW) mit 50 Einsatzkräften beim Aufbau einer festen Wasserversorgung geholfen. Für den schwer zugänglichen Hangbereich sollte zudem erneut ein Löschhubschrauber zum Einsatz kommen.
Hohe Temperaturen erschweren Löscharbeiten
Generell werde der Brand mit „viel Handarbeit mit Schaufeln und Hacken“ bekämpft, erklärte Heinritz. Damit würden Glutnester freigelegt und erstickt. Eine Drohne mit Wärmebildkamera unterstützt die Einsatzkräfte.
Die hohen Temperaturen machen den Einsatzkräften nach Angaben der Stadt weiterhin zu schaffen. Auch für Freitag werde mit Hitze gerechnet. Erleichterung erhoffen sich die Kräfte von der nächtlichen Abkühlung auf etwa elf Grad.
Brandort schwer zugänglich
Das Feuer war am Dienstagabend im Gebiet „Schwarzes Holz“ ausgebrochen. Betroffen ist eine Waldfläche, die wegen der Hanglage und des vielen Unterholzes schwer zugänglich sind. Zudem liegt der Einsatzort in einem Trinkwasserschutzgebiet, weshalb kein Löschschaum eingesetzt werden kann. Der Brand werde ausschließlich mit Wasser und per Handarbeit bekämpft, hieß es.
Das Betretungsverbot für den betroffenen Wald gilt weiterhin. Die Ermittlungen zur Brandursache können nach Angaben der Stadt erst beginnen, wenn das Feuer vollständig gelöscht ist. Das Waldgebiet sei derzeit noch nicht begehbar.
Die Stadt hatte von einem der größten Brände der vergangenen Jahrzehnte in der Region gesprochen. „Wir reden hier von dem größten Brandereignis, das wir in den Wäldern und auf den Feldern in den letzten 30 Jahren hatten“, hatte Oberbürgermeister Steffen Zenner (CDU) gesagt.
Auch am Donnerstag soll noch einmal ein Löschhubschrauber zum Einsatz kommen.Bodo Schackow/dpa
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Die Feuerwehr war auch in der Nacht auf Donnerstag noch im Einsatz. Mike Müller/dpa
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