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Großbrand auf Schrottplatz – Rauchsäule zieht durch Leer

Eine große Rauchwolke und starker Geruch führen in Leer zu einer Vielzahl an nächtlichen Notrufen. Was Polizei und Feuerwehr zu dem Brand auf dem Schrottplatz mitteilen.

03.09.2026

Bis in den Tag dauern die Löscharbeiten auf einem Schrottplatz in Leer an.Lars Penning/dpa

Bis in den Tag dauern die Löscharbeiten auf einem Schrottplatz in Leer an.Lars Penning/dpa

© Lars Penning/dpa

Auf einem Schrottplatz in Leer ist ein großer Brand ausgebrochen. „Der Rauch des Feuers zieht relativ niedrig in die Stadt Leer rein, sodass dort auf jeden Fall Fenster und Türen geschlossen gehalten werden müssen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen.

Ausgebrochen war der Brand demnach kurz vor Mitternacht in einem Schrotthaufen, in dem unter anderem Autos und große Container liegen. Nur mit schwerem Gerät könne dieser Haufen auseinandergezogen werden. Dabei sei das Feuer bislang „leider ein bisschen schneller als unsere Maschinen“, sagte der Sprecher. „Das Feuer frisst sich weiterhin durch den Haufen.“ Mit einem „massiven Löschangriff“ gelinge es aber, den Brand langsam zu kontrollieren.

Fläche von 100 Quadratmetern brennt

Bereits in der Nacht hatte es nach Polizeiangaben in der Stadt viele Notrufe wegen der großen Rauchwolke und eines extremen Geruchs gegeben. Ursache sei brennendes Altmetall auf dem Gelände. Der Brand erstrecke sich ersten Schätzungen zufolge über eine Fläche von 100 Quadratmetern.

Wie es zu dem Feuer kam und wie groß der Schaden ist, war noch unklar. Die Polizei hatte am Morgen keine Kenntnis über mögliche Verletzte. Die große Rauchwolke sei weiterhin am Brandort zu sehen, die Löscharbeiten dauerten an. Danach solle die Kriminalpolizei die Brandermittlung übernehmen.

Durch den Brand von Altmetall auf dem Schrottplatz ist eine große Rauchwolke entstanden, die auch von einem starken Geruch begleitet wird.Lars Penning/dpa

Durch den Brand von Altmetall auf dem Schrottplatz ist eine große Rauchwolke entstanden, die auch von einem starken Geruch begleitet wird.Lars Penning/dpa

© Lars Penning/dpa