Weltkriegsbombe in Eberswalde unschädlich gemacht
Nach dem Fund einer 100-Kilo-Bombe in Eberswalde können rund 3.000 Menschen zurück in ihre Wohnungen. Experten hatten den Zünder vor Ort kontrolliert gesprengt.
Rund 3.000 Menschen waren von den Sperrungen betroffen. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa
© Patrick Pleul/dpa
Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist im Stadtgebiet von Eberswalde (Kreis Barnim) vor Ort entschärft worden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sprengten den Zünder, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Der Restkörper mit einem Großteil des Sprengstoffes sei auf einen Transporter geladen und abtransportiert worden. Die rund 3.000 Menschen aus dem Sperrgebiet, die ihre Wohnungen am Morgen verlassen mussten, konnten danach zurückkehren.
Das Sperrgebiet hatte sich rund um die Johanniskirche befunden. Dort war am Dienstag bei Bauarbeiten die 100-Kilo-Bombe entdeckt worden. In dem Gebiet mit einem Radius von 350 Metern gibt es auch Senioreneinrichtungen. Rund 40 auch bettlägrige Menschen und Senioren in Rollstühlen verbrachten den Angaben zufolge einige Stunden in einer Turnhalle, die als Notunterkunft fungierte.
Die letzte größere Bombenentschärfung in Eberswalde gab es dem Sprecher zufolge im Jahr 2024 in einem Gewerbegebiet.