Bombenentschärfung - Tausende Kieler aus Sperrgebiet heraus
In Kiel ist eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe entdeckt worden. Zahlreiche Anwohner und Anwohnerinnen können ihren Nachmittag nicht zu Hause verbringen.
Die Fliegerbombe liegt im Kieler Stadtteil Dietrichsdorf in rund vier Metern Tiefe. (Symbolbild)Christian Charisius/dpa
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Nach der Evakuierung Tausender Haushalte in Kiel wird die Entschärfung einer 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Angriff genommen. Die Menschen hätten den abgesperrten Bereich verlassen, teilte die Polizei auf Facebook mit. „Die Bombe ist gereinigt und wird zur Entschärfung vorbereitet.“ Die Bombenspitze wurde demnach erfolgreich entfernt. Betroffen sind nach früheren Angaben mehr als 5.200 Einwohnerinnen und Einwohner aus mehr als 2.500 Haushalten.
Der amerikanische Blindgänger sei an einem Haken befestigt und nach oben gezogen worden, hatte zuvor eine Polizeisprecherin gesagt. Wenn der Zünder unschädlich gemacht wurde, soll die Bombe demnach auf das Betriebsgelände des Kampfmittelräumdienstes gebracht.
Die eigentliche Entschärfung sollte nach Aussage der Sprecherin voraussichtlich innerhalb einer Stunde möglich sein, vorausgesetzt es treten keine Komplikationen wie etwa ein beschädigter Zünder auf.
Laut Angaben der Polizei vom Donnerstag war der Kampfmittelräumdienst im Stadtteil Dietrichsdorf auf die Bombe gestoßen. Diese lag demnach in der Insterburger Straße in rund vier Metern Tiefe.
Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen könnten, stünden Räume in der Andreas-Gayk-Schule zur Verfügung. Davon machten nach Aussage der Polizeisprecherin auch einige Menschen Gebrauch.