Blindgänger in Neu-Ulm erfolgreich entschärft
In Neu-Ulm wird erneut eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Entschärfung gelingt nach einer Verzögerung problemlos.
Mehr als 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg werden im Neu-Ulmer Stadtgebiet immer wieder Blindgänger gefunden. (Symbolbild)Friso Gentsch/dpa
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Der in Neu-Ulm entdeckte Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist erfolgreich entschärft worden. Die Sperrungen seien wieder aufgehoben, teilte die Stadt mit.
Die Entschärfung konnte allerdings erst mit einer rund zweistündigen Verzögerung beginnen, da der Blindgänger relativ nah an der Bodenoberfläche gelegen habe, wie eine Sprecherin am Nachmittag mitteilte. Demnach habe man sowohl den Schutzraum nach oben ausdehnen als auch in Richtung der Bundesstraße B10 einen Splitterschutz in Form von Containern aufstellen müssen.
500 Meter rund um den Fundort richtete die Stadt im Pfuhler Ried am östlichen Stadtrand eine Sperr- und Evakuierungszone ein. In dem Bereich liegen vor allem Wiesen und Felder. Weder die Bahnstrecke Ulm-Augsburg noch die Bundesstraße B10 seien betroffen gewesen.
Die 126 Kilogramm schwere Splitterbombe wurde bei Sondierungsarbeiten in dem Naherholungsgebiet entdeckt. Bereits im August waren in dem Gebiet fünf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden.