Bitumen-Unfall: Feuerwehr verhindert Ausbreitung in Fluss
Ein Schlauch platzt, Hunderte Liter Bitumen fließen aus. Die Feuerwehr kämpft gegen die schwarze klebrige Masse. Wie verhinderten die Helfer, dass Bitumen in einen Donauzufluss gelangt?
Feuerwehrleute verhindert im Landkries Passau, dass Bitumen in einen Fluss gerät. (Symbolbild) Niklas Treppner/dpa
© Niklas Treppner/dpa
Mehrere hundert Liter Bitumen sind im niederbayerischen Ortenburg (Landkreis Passau) ausgelaufen. Die klebrige Masse gelangte in einen Regenschacht und drohte, über einen Flurgraben in die nahe gelegene Wolfach - einen Donauzufluss - zu gelangen, wie die Polizei mitteilte.
Der 45 Jahre alte Fahrer eines Lastwagens wollte Bitumen in eine dafür vorgesehene Vorrichtung pumpen. Der dabei verwendete Schlauch platzte aus ungeklärter Ursache. Das Bitumen floss in den unmittelbar daneben liegenden Regenschacht.
Ölsperren gegen die klebrige Masse
Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei war am Donnerstag über mehrere Stunden im Einsatz. Um eine Ausbreitung zu verhindern, errichteten die Feuerwehrleute mehrere Ölsperren. Auch das Wasserwirtschaftsamt und der Gefahrguttrupp der Niederbayerischen Polizei waren in den Einsatz eingebunden.
Nach bisherigem Stand sei zwar Bitumen in den Regenschacht gelangt, aber nur eine geringe Menge eines Öl-Wasser-Gemischs in den Flurgraben, erläuterte die Polizei. In die Wolfach sei bislang kein Bitumen gelangt. Verletzt wurde niemand. Das Ausmaß des Schadens und die Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt.