Bischöfe beraten über KI und Demokratie
59 katholische Bischöfe tagen im Rahmen der Herbstvollversammlung im hessischen Fulda. Im Mittelpunkt ihrer Beratungen: das Thema KI. Papst Leo XIV. hat da einiges vorgelegt.
Die Deutsche Bischofskonferenz hält ab Montag in Fulda ihre Herbstvollversammlung ab. (Archivbild)Arne Dedert/dpa
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Die Deutsche Bischofskonferenz kommt am Montag (18.30 Uhr) in Fulda zu ihrer Herbstvollversammlung zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen steht die Beschäftigung mit der ersten Enzyklika von Papst Leo XIV. In diesem Rundschreiben hatte das Oberhaupt der weltweit 1,4 Milliarden Katholiken strenge Richtlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) verlangt. Bei allen sich bietenden Chancen warnte der Papst vor zahlreichen Gefahren, die die neue Technologie für das menschliche Zusammenleben bedeute.
Weitere Themen der 59 Bischöfe sind „aktuelle Fragen des demokratischen Gemeinwohls in Deutschland“, die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und die Leihmutterschaft. Im Februar hatten die Bischöfe den damaligen Hildesheimer Oberhirten Heiner Wilmer zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Mittlerweile ist Wilmer an die Spitze des größten deutschen Bistums Münster aufgerückt.