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Besitzer will Hund loswerden und wird von Tierheim entlarvt

Ein 43-Jähriger will sich in Niederbayern möglichst günstig seiner Hündin entledigen und greift zu einem Trick. Blöd nur, dass hilfsbereite Tierschützer der Spur seines „Fundtiers“ nachgehen.

22.06.2026

Der 43-Jährige gab an, das Tier in einem Ort in der Region gefunden zu haben. (Symbolbild)Friso Gentsch/dpa

Der 43-Jährige gab an, das Tier in einem Ort in der Region gefunden zu haben. (Symbolbild)Friso Gentsch/dpa

© Friso Gentsch/dpa

Ein Hundebesitzer ist in Niederbayern mit dem Versuch gescheitert, sein Tier als Fundhündin kostenlos bei einem Tierheim abzugeben. Der 43-Jährige habe sich bei der Einrichtung in Jandelsbrunn (Landkreis Freyung-Grafenau) gemeldet und gesagt, er habe das Tier gefunden, teilte die Polizei mit. Daraufhin habe das Tierheim die Hündin in Obhut genommen und via Facebook versucht, den Eigentümer zu finden. 

Letztlich meldete sich so die Vorbesitzerin von „Amy“, die sich erinnerte, das Tier vor einiger Zeit an den vermeintlichen Finder gegeben zu haben. Jetzt ermittelt die Polizei gegen den 43-Jährigen, weil er sich durch seine Geschichte offenbar etwa 500 Euro für die offizielle Abgabe der Hündin sparen wollte.

Tierheim an Besitzer: „Besitzt bitte den Mut“

„Amy“ bleibt unterdessen vorerst in Obhut des Tierheims, wie ein Sprecher auf Nachfrage sagte. Sie müsse erst einmal aufgepäppelt werden. 

Das Tierheim richtete wegen des Falls auf sozialen Netzwerken einen Appell an Hundebesitzer. „Liebe Tierbesitzer, wenn ihr euch, aus welchen Gründen auch immer, von eurem Tier trennen müsst, dann macht es bitte auf dem richtigen, offiziellen Weg!“, schrieb die Einrichtung bei Facebook. „Besitzt bitte den Mut und ruft bei uns an.“