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Berliner Fußball-Verband erfüllt Kriterien für Schutzsiegel

Kinderschutz im Sport ist wichtig, dafür gibt es vom Landessportbund auch klare Kriterien. Diese hat der Fußballverband in Berlin erneut erfüllt.

01.10.2026

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußballverbandes, hat mit seinem Verband erneut das Kinderschutzsiegel vom LSB bekommen. (Archivbild)Uwe Zucchi/dpa

Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußballverbandes, hat mit seinem Verband erneut das Kinderschutzsiegel vom LSB bekommen. (Archivbild)Uwe Zucchi/dpa

© Uwe Zucchi/dpa

Der Berliner Fußball-Verband (BFV) hat erneut die Kriterien für das Kinderschutzsiegel des Landessportbunds Berlin (LSB) erfüllt. Das teilte der Verband mit. Demnach erhält der BFV auch für die kommenden fünf Jahre bis 2031 das Kinderschutzsiegel. „Das Kinderschutzsiegel ist für uns kein Abschluss, sondern ein Auftrag“, sagte Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußball-Verbands, in einer Pressemitteilung und ergänzte: „Kinder und Jugendliche müssen sich im Berliner Fußball sicher fühlen können. Dafür braucht es klare Strukturen, qualifizierte Ansprechpersonen und vor allem Menschen, die Verantwortung übernehmen und hinschauen. Diesen Anspruch wollen wir als Verband vorleben und gemeinsam mit unseren Vereinen weiterentwickeln.“ 

Sechs Kriterien müssen erfüllt werden

Das LSB-Kinderschutzsiegel umfasst sechs zentrale Kriterien. Dazu gehören die Benennung und Qualifizierung von Kinderschutzbeauftragten, die Verankerung der Prävention jeglicher Gewalt in der Satzung sowie die Unterzeichnung einer Kinderschutzerklärung und eines Ehrenkodexes. Hinzu kommen regelmäßige Schulungen der Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die Überprüfung erweiterter Führungszeugnisse sowie die Umsetzung von Eckpunkten eines Schutzkonzepts.