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Berliner FDP-Vorsitzender bietet Rücktritt an

Personelle Konsequenzen nach der Wahl: Der Berliner FDP-Vorsitzende Meyer hat sich noch am Wahlabend entschieden. Er übernimmt die Verantwortung für das schwache FDP-Ergebnis.

20.09.2026

Berlins FDP-Landeschef Christoph Meyer bietet wegen des wahrscheinlichen Scheiterns seiner Partei an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Abgeordnetenhauswahl seinen Rücktritt an. (Archivfoto)Marvin Zubrod/dpa

Berlins FDP-Landeschef Christoph Meyer bietet wegen des wahrscheinlichen Scheiterns seiner Partei an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Abgeordnetenhauswahl seinen Rücktritt an. (Archivfoto)Marvin Zubrod/dpa

© Marvin Zubrod/dpa

Berlins FDP-Landeschef Christoph Meyer hat wegen des wahrscheinlichen Scheiterns seiner Partei an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Abgeordnetenhauswahl seinen Rücktritt angeboten. „Das ist ein bitterer Abend für die FDP“, sagte Meyer am Abend in Berlin mit. 

„Wenn ich sage: Ich habe als Spitzenkandidat, wir haben nicht überzeugen können, dann heißt das auch, dass man Verantwortung übernimmt. Und Verantwortung bedeutet, dass ich den Landesvorsitz der FDP Berlin zur Verfügung stellen werde.“

Die FDP scheitert nach allen Hochrechnungen klar an der Fünf-Prozent-Hürde in Berlin und käme damit erneut nicht ins Abgeordnetenhaus. Meyer hatte die Liberalen als Spitzenkandidat in die Abgeordnetenhauswahl geführt. Die FDP hatte bereits bei der Wiederholungswahl 2023 den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus verpasst. Meyer hatte den Berliner FDP-Landesvorsitz im März 2018 übernommen, nachdem er dieses Amt schon von 2010 bis 2012 innehatte.