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Berlin als einziger HBL-Club? Gidsel redet über Zukunft

Handball-Star Mathias Gidsel sieht seine Zukunft weiter bei den Füchsen Berlin. Warum der Däne die Bundesliga und das Leben in der Hauptstadt so schätzt.

15.05.2026

Der wichtigste Spieler für die Füchse Berlin: Welthandballer Mathias Gidsel. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Der wichtigste Spieler für die Füchse Berlin: Welthandballer Mathias Gidsel. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Der dreimalige Welthandballer Mathias Gidsel fühlt sich bei den Füchsen Berlin und der Bundesliga offenbar bestens aufgehoben und zieht in näherer Zukunft keinen Wechsel in Betracht. „Ich kann mir gut vorstellen, dass Berlin mein einziger Club in Deutschland bleibt, und ich kann mir vorstellen, für eine sehr lange Zeit in Deutschland zu spielen“, sagte der Däne der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. 

Die Bundesliga sei zwar eine harte Liga, für den Körper, für den Kopf. „Aber sie hat eine großartige Kultur. Hier Handball zu spielen und in einer der tollsten Städte Europas zu leben, ist etwas ganz Besonderes.“

Gidsel: „Dann kann das schon nerven“

Gidsel war 2022 von seinem dänischen Heimatverein GOG Håndbold nach Berlin gewechselt und wurde schnell zum Leistungsträger und zum Gesicht der Füchse. Im Vorjahr verlängerte der 27 Jahre alte Rückraumspieler seinen Vertrag vorzeitig bis 2029, holte mit seiner Mannschaft die deutsche Meisterschaft und zuletzt den Titel im DHB-Pokal.

Der Olympiasieger aus Dänemark ist der absolute Führungsspieler in Berlin und fordert viel von seinen Teamkollegen. „Ich versuche, alle ans Limit zu bringen. Manchmal ist es so, dass die Jungs im Innenblock richtig hart schuften, an ihr Limit gehen, und wenn ich sie dann relativ ausgeruht von links außen auffordere, noch mehr zu schieben, noch schneller zu spielen, dann kann das schon nerven. Aber das ist eben meine Art zu führen“, erklärte Gidsel.