Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner beginnt
Die Eichenprozessionsspinner können erhebliche Schmerzen verursachen. Im Brandenburger Norden werden entlang der Straßen erste Maßnahmen ergriffen.
Die Härchen können erhebliche Schmerzen verursachen. (Archivbild)Soeren Stache/dpa
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In weiten Teilen Brandenburgs soll in den kommenden Tagen gegen den Eichenprozessionsspinner vorgegangen werden. Die Maßnahmen seien entlang der Bundes- und Landesstraßen in den Landkreisen Oberhavel, Havelland, Prignitz und Ostprignitz-Ruppin geplant, sagte ein Sprecher des Landesbetriebes Straßenwesen. Die Durchführung sei abhängig von der Witterung und dem Blattaustrieb der Eichen.
Die Bekämpfungsmaßnahmen beginnen demnach voraussichtlich am Dienstag zunächst rund um Perleberg und Altlüdersdorf. Im Anschluss folgen die Maßnahmen in den Bereichen Kyritz, Nassenheide und Neuruppin. Nach aktuellem Stand sollen die Maßnahmen überwiegend bis Mittwoch dauern.
Brandenburg besonders betroffen
Die Behandlung der Eichenbestände erfolgt vom Boden aus. Für Menschen sowie nicht blattfressende Insekten gilt das eingesetzte Mittel als unbedenklich. „Die Arbeiten dauern je Baum nur wenige Minuten, da die Ausbringung im Schritttempo erfolgt“, hieß es vom Sprecher.
Brandenburg gehört zu den Bundesländern, die besonders stark vom Eichenprozessionsspinner betroffen sind. Seine Brennhaare können beim Menschen allergische Reaktionen, Hautreizungen sowie Atemwegsbeschwerden auslösen. Ursache ist das Gift auf den Härchen der Larven.