Behörden-Homepages nach Sicherheitslücke meist wieder online
Internetseiten von Ministerien, Polizei und Kommunen waren nach einer Warnung nicht mehr erreichbar. Wie der aktuelle Stand ist.
Bislang sind keine Hackerangriffe im Zusammenhang mit der Sicherheitslücke bekannt. (Symbolbild)Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
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Die wegen einer gravierenden Sicherheitslücke vorsorglich vom Netz genommenen Webseiten bayerischer Behörden und Einrichtungen sind größtenteils wieder online. An manchen Stellen mussten sich Internetnutzer aber auch am Donnerstag noch nach Alternativen umschauen: So war am Vormittag die Internetseite des Verkehrsverbunds Großraum Nürnberg (VGN) nicht erreichbar. Stattdessen wurden Nutzer dort auf die App des Verkehrsverbunds verwiesen, bis die Schutzmaßnahme wegen der Sicherheitslücke beendet sei.
Weltweit hatten Anbieter nach entsprechenden Warnungen ihre Internetangebote vorübergehend stillgelegt. Darunter waren diverse Ministerien, Kommunen und Landratsämter in Bayern. Auch die Polizei, Krankenhäuser und Unternehmen waren betroffen. Bislang sind im Zusammenhang mit der Sicherheitslücke keine Hackerangriffe bekanntgeworden.
Hintergrund ist eine neu entdeckte, schwerwiegende Sicherheitslücke, die zahlreiche Webseiten und Onlinedienste weltweit betrifft. Betroffen ist die weit verbreitete Programmiersprache PHP, die bei zahlreichen Internetangeboten zum Einsatz kommt - von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis hin zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systemen wie WordPress.