Behälter mit Reststrahlung - Großeinsatz nach Unfall auf A9
Nach einem Unfall auf der A9 bei Coswig rückten Feuerwehr und Katastrophenschutz an. Der Grund: In einem Transporter befanden sich Behälter mit besonderer Vorgeschichte.
Nach dem Unfall untersuchten Spezialkräfte leere Behälter, die früher radioaktives Material enthielten. (Symbolbild) Stefan Puchner/dpa
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Ein Auto ist auf der Autobahn 9 in einen Kleintransporter mit Behältern geprallt, in denen sich früher radioaktives Material befand. Der Unfall bei Coswig im Landkreis Wittenberg löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Katastrophenschutz aus. Spezialkräfte führten Messungen durch, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Der Transport der Behälter sei regelkonform gewesen, hieß es. Für die Bevölkerung und die Einsatzkräfte habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden. An den Behältern sei lediglich Reststrahlung gemessen worden. Sie seien nicht beschädigt gewesen und hätten kein radioaktives Material enthalten, sagte der Sprecher.
Das Auto war den Angaben zufolge in den Kleintransporter gekracht - beide Fahrer wurden leicht verletzt. Wegen des Einsatzes war die A9 zwischen dem Ortsteil Köselitz und der brandenburgischen Gemeinde Rabenstein/Fläming zeitweise gesperrt.