Beginn des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr
Seit dem frühen Morgen stehen Busse und Bahnen in vielen hessischen Städten still. 5.200 Menschen sind dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Das bedeutet starke Einschränkungen für die Fahrgäste.
In vielen hessischen Städten steht am Freitag und Samstag der öffentliche Nahverkehr still. (Symbolbild)Stefan Puchner/dpa
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Der Warnstreik im hessischen Nahverkehr hat begonnen. Das bestätigte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Morgen. Demnach sind circa 5.200 Beschäftigte in den Städten Frankfurt, Wiesbaden, Gießen, Marburg, Offenbach und Kassel dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen.
Wie viele der Beschäftigten sich genau an dem Warnstreik beteiligen, war zunächst unklar. Die Offenbacher Verkehrsbetriebe werden nach den Angaben von Verdi nur am Freitag bestreikt; die übrigen an beiden Tagen.
Auswirkungen in Marburg, Gießen und Offenbach geringer
In den betroffenen Städten müssten Fahrgäste mit starken Einschränkungen rechnen, so der Sprecher weiter. Allerdings seien die Auswirkungen in Marburg, Gießen und Offenbach voraussichtlich ein wenig geringer.
Der Hauptsitz der ESWE in Wiesbaden wird bestreiktAndreas Arnold/dpa
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In vielen Städten Hessens wird der ÖPNV bestreikt.Andreas Arnold/dpa
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