dpa

Bahnstrecken bei Cottbus wegen Unwetterschäden gesperrt

Starker Regen und Sturm bringen Bäume an Bahnstrecken rund um Cottbus zu Fall. Ein Zug wird beschädigt. Fahrgäste müssen mit Ersatzbussen fahren.

05.09.2026

Mehrere Bahnstrecken in der Lausitz mussten wegen umgekippter Bäume gesperrt werden (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

Mehrere Bahnstrecken in der Lausitz mussten wegen umgekippter Bäume gesperrt werden (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Mehrere Bahnstrecken zwischen Cottbus und Sachsen sind wegen des Unwetters vom Freitag noch gesperrt. Bäume kippten am Abend auf die Strecken Cottbus - Görlitz und Cottbus - Großenhain, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. 

Der Zugverkehr musste demnach an beiden Stellen wegen Aufräumarbeiten eingestellt werden. „Die Arbeiten laufen noch“, sagte der Sprecher am Samstagmorgen. Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Fahrgäste müssen einen Ersatzbus nehmen und sich auf deutlich verlängerte Fahrzeiten einstellen. Auf der eingleisigen Strecke besteht zusätzlich bereits eine Teilsperrung wegen planmäßiger Bauarbeiten zwischen Görlitz und Weißwasser (Landkreis Görlitz).

Zug wird geräumt - Ersatzbus fährt sich fest

Auf der Strecke Cottbus - Görlitz krachte am Freitagabend ein Baum bei Bagenz (Landkreis Spree-Neiße) auf die Gleise. Ein Triebwagen der Odeg musste abrupt stoppen. Er wurde nach Angaben einer Odeg-Mitarbeiterin beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben eines dpa-Reporters fuhr sich dann am späten Abend ein Ersatzbus in einem Wald bei Weißwasser fest: Der Gelenkbus kam beim Rückwärts-Rangieren von der Fahrbahn ab und war nicht mehr fahrbereit. Die Fahrgäste wurden schließlich gegen 23 Uhr von einem Großraumtaxi abgeholt - und kamen mit einigen Stunden Verspätung an ihrem Ziel an.

Auf der Strecke Cottbus - Großenhain war am Freitagabend ein Baum auf die Gleise bei Drebkau (Landkreis Spree-Neiße) gekippt. Auch hier war die Deutsche Bahn am Samstagmorgen noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Am Freitagabend hatten starker Regen und Sturm für viele Feuerwehreinsätze im Grenzgebiet von Brandenburg zu Sachsen gesorgt.