BSW gibt sich in Mecklenburg-Vorpommern zuversichtlich
Jüngste Umfragewerte sehen vor der Landtagswahl im Nordosten ein Kopf-An-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD. Die Neugründung Bündnis Sahra Wagenknecht kämpft um den Sprung über fünf Prozent.
BSW-Spitzenkandidatin Sabine Firnhaber hofft auf den Einzug ihrer Partei in den Schweriner Landtag. (Archivbild)Jens Büttner/dpa
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Das Bündnis Sahra Wagenknecht gibt sich zuversichtlich, bei der Wahl am Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern in den Landtag einzuziehen und sich als Partei dauerhaft zu etablieren. „Wir sind ganz gut aufgestellt, was unseren Landesverband angeht, und wir sind am Wachsen“, sagte Spitzenkandidatin Sabine Firnhaber im ZDF-„Morgenmagazin“.
Das BSW kommt in der jüngsten Umfrage für das ZDF-„Politbarometer“ auf vier Prozent. Doch wiederholte Firnhaber ihre persönliche Prognose, dass ihre Partei bei der Wahl am Sonntag sechs bis acht Prozent der Stimmen erreichen werde. Sie ließ auch Zweifel an Umfragewerten erkennen, wonach die SPD knapp die AfD überholt hat.
„Wir halten diese Umfragewerte tatsächlich für interessant“, sagte die Kandidatin. „Das wird sich, glaube ich, am Sonntag zeigen, wie es tatsächlich ist.“ Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen hätten die Umfragen auch daneben gelegen.
Die Forschungsgruppe Wahlen hatte die Zahlen für ein ZDF-„Politbarometer Extra“ vom 14. bis 17. September erhoben. Die SPD kommt auf 37 Prozent, drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die AfD mit Herausforderer Leif-Erik Holm büßt einen Punkt ein und liegt bei 36 Prozent.
Die CDU verliert einen Punkt und kommt mit nur noch sechs Prozent der Fünf-Prozent-Hürde für den Einzug in den Landtag bedrohlich nahe. Auch die mit der SPD regierende Linke büßt einen Punkt auf neun Prozent ein. Die Grünen müssen mit unverändert fünf Prozent um den Einzug in den Landtag bangen.